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Allgemeinverfügungen und Verordnungen

18.02.2021 - Dritte Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Dritte Thüringer SARS-CoV-2-Sondereindämmungsmaßnahmenverordnung -3. ThürSARS-CoV-2-SonderEindmaßnVO-)

09.02.2021 - 1. Änderungsverfügung zur Allgemeinverfügung des Landkreises Hildburghausen vom 27.01.2021

09.01.2021 - Allgemeinverfügung des Landkreises Hildburghausen vom 09.01.2021

23.12.2020 - 1. Änderungsverfügung zur Allgemeinverfügung des Landkreises Hildburghausen vom 15.12.2020

10.01.2021 - FAQ zur aktuellen Thüringer Verordnung sowie zur aktuellen Allgemeinverfügung des Landkreises Hildburghausen

Seit 19. Februar 2021 gilt die veränderte Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 .

Darüber hinaus ist  im Landkreis Hildburghausen die Allgemeinverfügung des Landkreises Hildburghausen vom 19.02.2021 ab dem 20.02.2021 in Kraft. Diese gilt vorrangig in allen Punkten, in denen sie die Regelungen der Verordnung verschärft.

Die wichtigsten Regeln für den Landkreis Hildburghausen ab 20.02.2021 im Überblick:


Welche Regelungen zur Kontaktbeschränkung gibt es?

Im Landkreis Hildburghausen gilt im Wesentlichen, was auch in ganz Thüringen bzw. bundesweit festgelegt wurde:
Ein gemeinsamer Aufenthalt ist nur möglich mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren zusätzlichen Person sowie deren zugehörige Kinder im Alter bis bis zum 4. Geburtstag. Kinder im Alter über 4 Jahren  zählen dabei also als eine Person. Elternteile, die ein Sorge- oder Umgangsrecht mit ihren Kindern haben, dürfen sich mit den Kindern und ihren eigenen Haushaltsangehörigen und ebenfalls einer weiteren zusätzlichen Person (und zusätzlich deren Kinder unter 4 Jahren) gemeinsam aufhalten. Dies gilt in privaten und geschlossenen Räumen ebenso wie in der Öffentlichkeit.

Die bisherige Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr wurde aufgehoben.


Welche Regelungen gelten im Landkreis Hildburghausen für Beerdigungen?

Unter Beerdigungen werden sowohl Erdbestattungen als auch Urnenbeisetzungen in Verbindung mit dem Trauergottesdienst bzw. einer vergleichbaren Trauerfeier verstanden. Diese sind entsprechend der Regelung des Freistaates Thüringen mit einer maximalen Gesamtteilnehmerzahl von 25 Personen ohne weitere Antragstellung zulässig.

  • Zusätzliche Vorgaben sind im Rahmen des Infektionsschutzes zwingend umzusetzen:

1. Alle Teilnehmer haben während der Dauer des Gottesdienstes bzw. der Trauerfeier sowie beim Betreten und Verlassen der Kirche bzw. der Trauerhalle eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung (FFP II oder FFP III - Maske ohne Ausatemventil oder OP- Masken- Typ II ) zu tragen.

2. Alle Teilnehmer sind zur Händedesinfektion beim Betreten und Verlassen der Kirche bzw. Trauerhalle verpflichtet. Die jeweilige Kirchgemeinde hat ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung zu stellen.

3. Die Teilnehmer des Gottesdienstes bzw. der Trauerfeier, ausgenommen Teilnehmer desselben Haushalts, haben zueinander nach allen Seiten einen Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten. Die Einhaltung dieser Verpflichtung ist durch entsprechende Beauftragte durch eine strikte
Sitzplatzzuweisung sicherzustellen. Die Verpflichtung zur Einhaltung des Mindestabstandes ist von den Teilnehmern auch bei Zu- und Abgang sowie während der Sitzplatzzuweisung einzuhalten, ebenso die Sicherstellung dieser Verpflichtung durch einen Beauftragten.

4. Die Zeitdauer ist auf maximal 45 Minuten begrenzt.

5. Die Verpflichtung zur Einhaltung der maximalen Teilnehmerzahl ist durch entsprechende Abweisung am Einlass durch einen Beauftragte sicherzustellen.

6. Die Kirchen bzw. die Gebäude, in denen der Gottesdienst bzw. die Trauerfeier abgehalten wird, dürfen währenddessen nicht beheizt werden. Es ist ebenso dauerhaft für einen regelmäßigen Luftaustausch zu sorgen.

7. Personen, welche an Erkältungssymptomen bzw. an Symptomen einer COVID-19-Erkrankung leiden, ist die Teilnahme nicht gestattet.

8. Der Geistliche der jeweiligen Kirchgemeinde und / oder das Bestattungsinstitut hat die Kontaktdaten der Teilnehmer zu erfassen. Zu erfassen sind Name und Vorname sowie Wohnanschrift oder Telefonnummer. Er hat die Kontaktdaten für die Dauer von 4 Wochen aufzubewahren, vor unberechtigter Kenntnisnahme und dem Zugriff Dritter zu schützen, insbesondere auch durch den Zugriff anderer Gottesdienstteilnehmer, für die Untere Gesundheitsbehörde vorzuhalten und auf Anforderung an diese zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf von 4 Wochen
datenschutzgerecht zu löschen oder zu vernichten. Die Kontaktdaten dürfen ausschließlich zu infektionsschutzrechtlichen Zwecken verarbeitet werden. Jede Weiterverarbeitung zu anderen Zwecken ist unzulässig. Den Teilnehmern, die die vollständige Angabe ihrer Kontaktdaten verweigern, ist die Teilnahme am Gottesdienst bzw. der Trauerfeier zu versagen.

9. Gesang im Rahmen der Beerdigung ist untersagt. Vokal- und Instrumentalensembles dürfen nicht zum Einsatz kommen.

10. Nach der Beerdigung ist die Örtlichkeit unverzüglich zu verlassen. Veranstaltungen und Zusammenkünfte nach der Beerdigung sind untersagt.

11. Die Auflagen sind vor Beginn den Teilnehmern sowie über einen Aushang am und im Kirchengebäude bzw. dem Gebäude, in dem der Gottesdienst bzw. der Trauerfeier stattfindet, bekannt zu geben.


Welche Regelungen gelten im Landkreis Hildburghausen für Eheschließungen?

Standesamtliche Trauungen sind mit insgesamt maximal 25 Menschen zulässig, unabhängig vom Verwandtschaftsverhältnis. Umfasst ist hiervon nur der Termin beim Standesamt. Hochzeitsfeiern sind weiterhin untersagt, ebenso wie kirchliche Trauungen.

Einreisen in den Landkreis Hildburghausen


Einreisen für Bewohner aus anderen Landkreises in den Landkreis Hildburghausen sind auch für Tagesausflüge wieder erlaubt. Es ist damit für Bürger aus anderen Landkreisen wieder möglich, auf dem Gebiet des Landkreises Hildburghausen Sport zu treiben oder zu wandern.


15-Kiliometer-Regel des Bundes

Einkaufen und die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen sollen möglichst wohnortnah erledigt werden, das heißt möglichst im Umkreis von maximal 15 Kilometern. Ein ausdrückliches Verbot - insbesondere hinsichtlich der sportlichen Betätigung oder der Bewegung im Freien -  gibt es nicht mehr. Die Einschränkung des Bewegungsradius gilt in Thüringen als strenge Empfehlung.
Ob aber in einen anderen Landkreis gefahren werden darf, hängt nun maßgeblich von den Regelungen der Nachbarlandkreise ab. Über diese müssen sie sich vorher bei den anderen Landkreisen erkundigen.

Darf ich im Freistaat Bayern einkaufen?

Versorgungs- und Einkaufsfahrten sind nach der Verordnung des Freistaates Bayern noch erlaubt, unabhängig vom Landkreisgebiet oder der Landesgrenze. Bei triftigen Gründen ist also die Besorgungsfahrt nach Bayern erlaubt, der triftige Grund muss aber glaubhaft gemacht werden können, z.B. Fahrt zum Vertragsoptiker oder notwendige Besorgung in speziellen Sanitätshaus. Hier sind aber zusätzlich die Regelungen des anderen Landkreises oder die bayerische Verordnung zu beachten. Es sind aber jederzeit neue Regelungen durch bayerische Landkreise möglich, die auch das Einkaufen beschränken, hierüber muss man sich vor der Fahrt erkundigen.

Wie kann ich mich gegen SARS-CoV-2 impfen lassen?

Um einen Schutz gegen das Corona-Virus zu erhalten, sind zwei Impfungen im Abstand von etwa drei Wochen notwendig.
Es gibt grundsätzlich zwei Wege, sich impfen zu lassen:


1. Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
Die Impfungen für Bewohner in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Hildburghausen werden durch die Heimleitung organisiert und von mobilen Teams durchgeführt. Sie haben bereits im Dezember 2020.
Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an Ihre Einrichtungsleitung.

Träger von stationären Pflegeeinrichtungen können sich bezüglich der Impfung und Terminabsprache an die kassenärztliche Vereinigung Thüringens wenden.
Informationen hierzu sind unter https://www.impfen-thueringen.de/pflegeheim.html zu finden.

2. Berechtigte Personen außerhalb von Pflegeeinrichtungen
Bürger müssen für eine berechtigte Anmeldung zur Impfung in den nächsten Wochen entsprechend der Impf-Verordnung des Bundes:

  • über 80 Jahre

ODER

  • Beschäftigte von Pflegeheimen

ODER

  • Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen oder Rettungswachen

sein.

Diese Impfung findet in stationären Impfzentren statt, die vom Bürger nur nach Terminvereinbarung aufgesucht werden dürfen. Ein solches Impfzentrum wird sich für den Landkreis Hildburghausen zentral in der Kreisstadt Hildburghausen befinden. Für eine Terminvereinbarung gibt es zwei Möglichkeiten:

ODER

  • ab 04.01.2021 über die Telefonnummer 03643-49 50 49 0

Bei der Terminvergabe wird mitgeteilt, welches Impfzentrum aufgesucht werden kann, gerade in den ersten Wochen muss dies nicht zwingend Hildburghausen sein. Die Impfungen werden thüringenweit frühestens am 13.01.2021 beginnen.
Erst in den nächsten Wochen können schrittweise andere Personengruppen geimpft werden.


Sind Gottesdienste erlaubt?

Das stille Gebet in der offenen Kirche (unter Wahrung des Abstandsgebotes) ist erlaubt.

Gottesdienste sind in Abhängigkeit des Inzidenzwertes des Landkreises mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 25 Personen erlaubt.
Es verringert sich bei einer Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 innerhalb von 7 Tagen im Landkreis Hildburghausen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen auf 10 Personen.

Gottesdienste mit mehr als 10 Personen sind beim Gesundheitsamt grundsätzlich zwei Tage vorher anzuzeigen.


Bei den Gottesdiensten sind die strengen Hygieneregeln

  • qualifizierte Gesichtsmaske (FFP-2 oder medizinische OP-Maske) währende des gesamten Gottesdienstes
  • kein Gesang
  • Abstand
  • Händedesinfektion
  • Lüftung der Räume

unbedingt einzuhalten.


Maskenpflicht

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum (gilt für jede Person in den in der Verordnung genannten Bereichen ausgenommen Kinder unter sechs Jahren und Menschen mit ärztlichem Attest), unter anderem:

  • in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder bei denen Besuchs- und Kundenverkehr (Publikumsverkehr) besteht (z.B. Geschäfte)
  • in Arbeits- und Betriebsstätten mit Ausnahme des Arbeitsplatzes, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Meter sicher eingehalten werden kann.
  • beim Betreten und dem Aufenthalt überdachter Verkehrsflächen von Tankstellen,
  • in medizinischen und therapeutischen Einrichtungen, insbesondere Arzt-, Zahnarzt- und Therapiepraxen, medizinischen Versorgungszentren und Krankenhäusern für Patienten
  • beim Betreten und Aufenthalt von/an Orten zur Abgabe von Speisen und Getränken zum Mitnehmen bzw. Ausliefern
  • auf Bahnhöfen und an Bushaltestationen,
  • vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen
  • beim Friseur
  • in Fahrschulen

Qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen, das heißt: - OP-Masken Typ II, FFP2 - Masken ohne Ausatemventil oder FFP3 – Masken ohne Ausatemventil sind

  • beim Einkauf in Einzelhandelsgeschäften
  • bei der Benutzung von Bussen und Bahnen
  • bei Gottesdiensten

 für alle Personen über 15 Jahren verpflichtend. Eine Stoffmaske oder ein Tuch in diesen Bereichen nicht mehr ausreichend.

 Eine Befreiung von der Maskenpflicht ist nur bei der Unzumutbarkeit des Tragens aus gesundheitlichen Gründen oder bei Behinderung möglich. Die Gründe müssen durch ärztliches Attest mit Diagnose und Begründung) glaubhaft gemacht werden. Es wird dringend empfohlen, das Attest zur Glaubhaftmachung ständig bei sich zu tragen, um den Nachweis bei Kontrollen durch  die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes oder die Polizei erbringen zu können.

Schließung von Einrichtungen und Freizeitangeboten

  • Untersagt sind Freizeitsport und organisierter Sportbetrieb (indoor und outdoor) mit Ausnahme des Individualsports ohne Körperkontakt und unter freiem Himmel, dem Sportunterricht sowie Trainings- und Wettkampfbetrieb von Profisportlern und Kaderathleten.
  • Jegliche Freizeit-, Bildungs- und Kultureinrichtungen werden geschlossen. Veranstaltungen zu Unterhaltungszwecken sind ebenso untersagt.

Regelungen für Altenheime, Seniorenresidenzen, Pflege- und Behinderteneinrichtungen

  • Jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner darf höchstens eine fest zu registrierende Besuchsperson pro Tag empfangen. Bei der derzeitigen Inzidenz im Landkreis Hildburghausen darf dieser Besucher auch nicht wechseln.
  • Besucherinnen und Besucher dürfen die Einrichtungen nur mit einer FFP2- Maske betreten.

Reisen und Tourismus, Gastronomie

  • Touristische Übernachtungsangebote sowie Reisebusveranstaltungen sind nicht erlaubt.


Gastronomie/Verbot des Ausschanks und Konsums von Alkohol in der Öffentlichkeit

  • Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen werden geschlossen. Weiter erlaubt bleibt die Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause.
  • Der Ausschank und der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist untersagt.
  • Der Konsum von Alkohol ist im öffentlichen Raum in den Bereichen untersagt, in denen auch die Verpflichtung einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht.


Schulen und Kindertageseinrichtungen

Schließung von Schulen und Kindergärten:

Schulen und Kindergärten bleiben vorerst bis zum 14. Februar 2021 geschlossen.

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport nimmt momentan Abstand, zum jetzigen Zeitpunkt ein genaues Datum für die Wiedereröffnung von Kindertagesbetreuung und Schulen zu benennen. Zu unsicher ist die momentane Lage und es ist noch nicht ausreichend bekannt inwieweit neue Virusvarianten bereits aufgetreten sind. Als perspektivpunkt gibt das Ministerium Ostern an.


Die Regelungen bis Mitte Februar im Einzelnen:

Für alle Schülerinnen und Schüler findet in der Zeit vom 01.02.- 14.02.2021 erst einmal häusliches Lernen statt. (Geltungsdauer der aktuellen Sondereindämmungsverordnung).

Die Halbjahreszeugnisse werden am 19. Februar 2021 ausgegeben. Abweichende Regelungen für die gymnasiale Oberstufe bleiben bestehen.


Wer darf schon früher an Präsenzunterricht teilnehmen?

  •  Schulabgängerklassen könne für die unmittelbare und dringend nötige Vorbereitung auf Abschlussprüfungen Präsenzunterricht in Prüfungsfächern erhalten. Mit Abschlussklassen können auch im Januar Klausuren und Klassenarbeiten in Präsenz durchgeführt werden.

Das gilt für die Klassen 9 und 10 der Regelschulen, Klassen 10 und Jahrgansstufen 11/12 bzw. 12/13 der Gymnasien, das 3. Fachjahr der berufsbildenden Schulen.
Schülerinnen und Schüler, die zum Ende dieses Schuljahres die Schule voraussichtlich beenden, können auch im Januar eingeschränkten Präsenzunterricht erhalten.
Zu diesen Schulabgängerklassen gehören die Klasse 9 des Hauptschulzweigs der Regelschule, Klasse 10 der Regelschule, Jahrgangsstufe 12 bzw. 13 des Gymnasiums, 3. Fachjahr der berufsbildenden Schulen.

  • Für Kinder der Klassenstufen 1 bis 6 und der Förderschulen wird bei Bedarf eine Notbetreuung angeboten. Eine Vorabanmeldung ist erforderlich. Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte gelten selbstverständlich weiter.
  • Nichtschulische Bildungsveranstaltungen in Präsenzform an Musik- und Jugendkunstschulen, Volkshochschulen und in der Erwachsenenbildung sind zunächst bis 14. Februar 2021 untersagt.
  • Kinder deren Bedarf von Seiten der Schule oder Kindertagesstätte als dringend geboten gesehen wird und kein anderweitiges Bildungsangebot greift.


Werden diese Schüler getestet?

Um die Sicherheit des derzeit in Thüringen stattfindenden prüfungsvorbereitenden eingeschränkten Präsenzunterrichts für Schulabgängerklassen weiter zu erhöhen, hat das Bildungsministerium mit der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT) eine Ausweitung des bestehenden Schul- und Kindergartentestsystems vereinbart. Die bisher bereits u.a. für Schulpersonal bestehenden Schnelltestmöglichkeiten werden auf den begrenzten Kreis von Schülerinnen und Schülern ausgeweitet, die jeweils im Präsenzunterricht sind. Die Schnelltests sollen in den Schulen stattfinden. Eine Einverständniserklärung der Eltern ist bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern notwendig. Volljährige entscheiden selbst, ob sie sich testen lassen.

Einwilligungserklärung zur Teilnahme an einem PoC Antigen Test für Schüler: https://bildung.thueringen.de/fileadmin/2021/testung_schueler_berechtigungsschein.pdf


Notbetreuung


Wer hat Anspruch?

Notbetreuung in Kindergärten und Schulen wird für Kinder bis einschließlich der Klassenstufe 6 angeboten.

Zum Nachweis genügt eine Bescheinigung: https://bildung.thueringen.de/fileadmin/2021/2021_Antrag_Notbetreuung.pdf

des Arbeitgebers für ein Elternteil. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können.

Die Voraussetzungen hat das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport geregelt.

 1. aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe, die eine Erledigung dieser Tätigkeit im Homeoffice unmöglich machen, an einer Betreuung des Kindes gehindert sind

 und

 2. zum zwingend für den Betrieb benötigten Personal

◾ in der Pandemieabwehr bzw. -bewältigung

◾ in Bereichen von erheblichem öffentlichen Interesse (insbesondere Gesundheitsversorgung und Pflege, Bildung und Erziehung, Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bzw. der öffentlichen Verwaltung, Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit, Informationstechnik und Telekommunikation, Medien, Transport und Verkehr, Banken und Finanzwesen, Ernährung und Waren des täglichen Bedarfs) gehören.

Eine Notbetreuung steht offen, wenn diese aus Gründen des Kindeswohls geboten ist. Auf der Grundlage dieser Regelung ist die Notbetreuung insbesondere auch möglich zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, diese kann nach Entscheidung der Einrichtung im Einzelfall auch Kindern einer höheren Klassenstufe ermöglicht werden. Die Notbertreuung steht ebenfalls offen, wenn die Personensorgeberechtigten glaubhaft darlegen, dass ihnen bei einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit die Kündigung oder unzumutbarer Verdienstausfall droht.

Für den Fall drohender Kündigung/unmittelbarer Verdienstausfall gibt es kein Formblatt, das landesseitig zur Verfügung gestellt wird. Eine mündliche Erläuterung der Betreuungssituation ist als ausreichend zu betrachten.

Es gilt weiterhin der dringende Appell, die Notbetreuung tatsächlich nur in Anspruch zu nehmen, wenn keine andere Möglichkeit besteht

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Thüringer Bildungsministeriums: www.bildung.thueringen.de.

Was ist mit den Hortgebühren und den Kindergartengebühren?

Die Landesregierung prüft eine erneute Erstattungsmöglichkeit für Hort- und Kindergartengebühren wegen der Schul- und Kindergartenschließungen für Eltern ohne Zugang zur Notbetreuung.
Der Landkreis Hildburghausen hat sich darüber hinaus entschieden, den Betriebskostenanteil auf jeden Fall an diejenigen Eltern zu erstatten, dessen Kind keine Notbetreuung, anteilig für den Monat Dezember und für den Monat Januar in Anspruch genommen hat.
Für den Monat Februar werden durch das Landratsamt keine Hortgebühren erhoben.

 

Zu den Verordnungstexten:

Dritte Thüringer Verordnung außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 Sondereindämmungsmaßnahmenverordnung

Zweite Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 - Grundverordnung

Thüringer Verordnung zur Fortschreibung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb

Thüringer Allgemeinverfügung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2- in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2KiJuSSp-VO)

Weitere Informationen: www.tmasgff.de/covid-19

FAQ Stand 22.02.2021

15.12.2020 - Allgemeinverfügung des Landkreises Hildburghausen vom 15.12.2020

23.10.2020 - Thüringer Verordnung zur Fortschreibung und Verlängerung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 20.10.2020

18.05.2020 - Thüringer Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2

13.05.2020 - Thüringer Bußgeldkatalog Coronavirus zur Ahndung von Ordnungswidrigkeiten vom 12.05.2020

06.05.2020 - Lesefassung der 3. Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2

04.05.2020 - Dritte Änderung des Thüringer Bußgeldkatalogs Coronavirus zur Ahndung von Ordnungswidrigkeiten

23.04.2020 - Thüringer Verordnung zur Änderung der Dritten Thüringer SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung sowie zur Änderung der Thüringer Verordnung zur Verlängerung und Änderung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SAR

22.04.2020 - 1. Verordnung zur Änderung der 3. Thüringer SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung vom 22.04.2020

14.04.2020 - 1. Änderungsverfügung des Landkreises Hildburghausen zum Vollzug des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) und des Asylgesetzes (AsylG) anlässlich der Corona-Pandemie

11.04.2020 - 3. Änderungsverfügung des Landkreises Hildburghausen zur Anordnung von Quarantänemaßnahmen für Reiserückkehrer

15.03.2020 - Allgemeinverfügung des Landratsamtes Hildburghausen für Reiserückkehrer aus COVID-19-Risikogebieten

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