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07.07.2021

Pressemitteilung aus dem Landratsamt Hildburghausen

Eine der am stärksten durch die Coronapandemie gebeutelten Lebensbereiche ist und bleibt der Veranstaltungssektor.
Auch im Landkreis Hildburghausen mussten Kulturfreunde auf größere Events verzichten. Mit der neuen Gesetzeslage, bedingt durch die niedrigen Inzidenzwerte, ergeben sich für Veranstalter nun endlich wieder Spielräume.
Diese Spielräume wollen die Veranstalter des „Woodstock forever Festival“ in Waffenrod, Melanie Peter-Memm & Michael Memm und der Veranstalter des „Heidewitzka Festival“ in Hildburghausen, Danny Brohm, nutzen.
Mit entsprechender Vor- und Weitsicht, wie Peter-Memm und Brohm bei einem Besprechungstermin mit Landrat Thomas Müller am Dienstag betonten. Dabei wurden auch die ausgearbeiteten Hygienekonzepte übergeben.
„Die Testpflicht für alle Gäste, die unsere Events besuchen möchten, sind ein essenzieller Baustein für die Sicherheit der Veranstaltungen“, erklärt Melanie Peter-Memm. „Auf den Festivalgeländen soll so eine „Blase“ aus getesteten Besuchern entstehen, die so ohne Maske miteinander feiern können.“ Dazu Danny Brohm: „Das Feedback auf die Testpflicht ist überwiegend positiv. Unsere Besucherinnen und Besucher wollen nicht um jeden Preis, sondern vor allem unbeschwert feiern. Dazu gehört auch, dass wir als Veranstalter das Ansteckungsrisiko wo es nur geht minimieren.“

Bereits während der Ausarbeitung der Hygienekonzepte gab es mehrere Gespräche zwischen den Verantwortlichen der Festivals und dem Landratsamt. „Die Veranstalter sind sich ihrer großen Verantwortung definitiv bewusst“, schildert es der Verwaltungsleiter im Gesundheitsamt, Philipp Major. „Die Zusammenarbeit am Hygienekonzept läuft konstruktiv und Hand in Hand ab.“
„Gerade nach einer so langen Durststrecke, was Events angeht, lassen wir die Veranstalter bei der Planung in dieser außergewöhnlichen Situation nicht alleine. Wir wollen es gemeinsam schaffen Kultur in unserem Landkreis wieder möglich zu machen – mit Augenmaß und Sicherheit für alle Beteiligten“, erklärt Landrat Müller. „Es ist ein wichtiges Signal, dass wir wieder stattfinden und unsere große Kulturlandschaft in Hildburghausen wieder zum Leben erwacht.“

Einen ersten „Testballon“ für die Umsetzung des Hygienekonzepts wird es schon an diesem Wochenende beim „Heide-Opening“ in Hildburghausen geben. „Mit einer geringeren Teilnehmerzahl möchten wir prüfen, ob unser Test- und Hygienekonzept auf noch mehr Besucher umgelegt werden kann und wo wir für die Hauptveranstaltung im August unsere Kapazitäten erhöhen müssen“, sagt Danny Brohm.

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