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Vaterschaftsanerkennung

Nr. 99133001026000

Spezielle Informationen unserer Behörde

Vaterschaftsanerkennung, Vaterschaftsfeststellung, Zustimmung der Mutter

Die Vaterschaft zu einem Kind einer nicht verheirateten Mutter kann anerkannt oder durch ein Gerichtsverfahren festgestellt werden.
Die freiwillige Anerkennung (Beurkundung) kann bei den Notariaten, Standesämtern oder Jugendämtern erfolgen.
Die Beurkundung im 
Jugendamt ist kostenfrei.

Die Rechtswirksamkeit der Vaterschaftsanerkennung bedarf der Zustimmung der Mutter.

Vaterschaftsanerkennungen im Jugendamt sind auch möglich, wenn eine Scheidung eingeleitet oder bereits rechtskräftig ist (maximal ein Jahr Rechtskraft) und ein Kind in diesem Zeitraum geboren wurde, dessen Vater nicht der Ehemann ist. Dazu ist die urkundliche Festlegung im Jugendamt duch den tatsächlichen Vater, die Kindesmutter und den (geschiedenen) Ehemann erforderlich. Die Ehelichkeitsanfechtung vor Gericht wird damit überflüssig.

Leistungsbeschreibung

Eine Erklärung, durch welche die Vaterschaft zu einem Kind anerkannt wird, sowie die Zustimmungserklärung der Mutter, kann in jedem Standesamt, bei Jugendämtern und vor Notaren beurkundet werden. Eine wirksame Anerkennung der Vaterschaft kann erfolgen, wenn keine Vaterschaft eines anderen Mannes zu diesem Kind besteht. Die Anerkennung der Vaterschaft und die Zustimmungserklärung der Mutter, werden in öffentlich Form beurkundet.

Eine Anerkennung der Vaterschaft ist bereits vor der Geburt des Kindes möglich.

Nach deutschem Recht ist die Frau Mutter des Kindes, die das Kind geboren hat. Eine Anerkennung der Mutterschaft ist grundsätzlich nicht erforderlich. Sofern eine Anerkennung der Mutterschaft oder eine Zustimmungserklärung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich ist, müssen diese auch durch ein Standesamt, durch das Jugendamt, oder durch Notare beurkundet werden.

Schreibt das ausländische Heimatrecht der Mutter oder des Vaters eine Mutterschaftsanerkennung vor, kann sie ebenfalls öffentlich beurkundet werden. Es gelten die Regelungen wie bei der Vaterschaftsanerkennung.

An wen muss ich mich wenden?

  •   Jugendämter
  • Notare
  • Standesämter

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Nachweis zur Identität (z.B. Personalausweis, Reisepass, IdKarte)

Welche Gebühren fallen an?

Die Anerkennung der Vaterschaft und auch die Zustimmungserklärungen sind gebührenfrei.

Ggf. 30 ¤ für die Versicherung an Eides Statt eines Dolmetschers

Welche Fristen muss ich beachten?

  • Die Anerkennungserklärung kann zeitlich unbeschränkt, auch schon vor der Geburt des Kindes (pränatale Anerkennung), nach dessen Tod (postmortale Anerkennung) ebenso für totgeborene Kinder abgegeben werden.

Rechtsgrundlage

  • § 44 Personenstandsgesetz (PStG)
  • §1594 bis §1598 BGB , § 1599 BGB
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