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17.12.2021

Weihnachtsgrußwort des Landrates

Liebe Bürgerinnen, Liebe Bürger,

„Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Besinnung.“ Das sagt sich leicht, denn natürlich bringt der letzte Monat des Jahres die Angewohnheit mit sich zurück zu schauen: Welche schönen Momente habe ich erlebt, welche Krisen musste ich überstehen? Wofür war ich in diesem Jahr dankbar, auf welche Augenblicke hätte ich verzichten können? Kerzenschein, der weihnachtliche Duft und die ruhende Natur laden dazu ein, die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen.

Nehmen Sie sich in diesen Tagen doch einmal bewusst Zeit und blicken Sie zurück auf IHR Jahr 2021.

Bei meinem persönlichen Rückblick auf das abgelaufene Jahr kam mir mein Weihnachtsgrußwort aus dem letzten Jahr in den Sinn: Die innere Unruhe, die uns alle betraf, die Sorge um unsere Gesundheit und die unserer Nächsten und die Angst, die viele von uns in Atem hielt. Auch in diesem Jahr war vieles anders und wir mussten unser Leben und unsere täglichen Abläufe abermals anpassen. Das zehrt an den Nerven und stellt unser gesellschaftliches Zusammenleben auf eine harte Probe. Wir dürfen aber niemals zulassen, dass die Pandemie unseren Kollegenkreis, Freundschaften oder gar Familien spaltet. Es wird eine Zeit nach Corona geben, in der wir all diese Diskussionen hinter uns lassen werden und hoffentlich wieder aufeinander zugehen werden.

Wie gerne hätte ich an dieser Stelle darüber gesprochen, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen haben, Veranstaltungen im großen Rahmen wieder erlaubt sind und wir wieder ohne Sorge unser wichtigen sozialen Kontakte pflegen können. Dem ist leider nicht so und auch das diesjährige Weihnachtsfest wird anders als wir es gewohnt sind. Was uns aber geblieben ist und uns keiner nehmen kann, ist die Hoffnung, die uns die Weihnachtszeit und die damit verbundene Botschaft der Geburt Christi spendet. Wir sind dankbar für das was wir haben und für die Menschen, die uns umgeben und die wir lieben. Auch in diesem Jahr richtet sich mein Dank besonders an diejenigen, die sich in Krankenhäusern, in Pflegeheimen, bei Rettungsdiensten und allen weiteren hilfeleistenden Verbänden und Organisationen aufopferungsvoll gegen die Pandemie stemmen. Weiterhin danke ich den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die durch Mithilfe, Unterstützung und große Solidarität dazu beitragen, dass wir diese Ausnahmesituation hoffentlich bald überwunden haben.

Einen Absatz meines letztjährigen Grußwortes möchte ich in das diesjährige übertragen, da die Thematik präsenter ist, als je zuvor:

„Man kann über Maßnahmen und deren Wirkung anderer Meinung sein. Man soll sich damit auch auseinandersetzen und kritisch hinterfragen, jedoch darf man die Realität nicht ausblenden. Wenn man dies diskutiert, dann aber niveauvoll und mit Respekt.“

Ich wünsche Ihnen Allen ein gesegnetes Fest verbunden mit Glück und Gesundheit.


Ihr Landrat

gez.
Thomas Müller


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