Sprungziele
Seiteninhalt

Aktuelles

A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z   Alle

Wohnberechtigungsschein beantragen

 
Zum Bezug einer mit öffentlichen Mitteln geförderten Sozialwohnung ist ein Wohnberechtigungsschein erforderlich.

Gemäß Wohnraumförderungs- und Wohnungsbindungsgesetz unterliegt öffentlich geförderter Wohnraum einer Belegungsbindung. Der Vermieter darf eine geförderte Wohnung nur an den Inhaber eines Wohnberechtigungsscheines vergeben.

Ausschlaggebend für den Erhalt eines Wohnberechtigungsscheines ist die Einhaltung gesetzlich festgelegter Einkommensgrenzen entsprechend dem Förderweg der geförderten Sozialwohnung und einer der Familiengröße im sozialen Wohnungsbau maßgeblichen Wohnungsgröße.

Eine angemessene Wohnungsgröße nach der Raumzahl und/oder der Wohnfläche sollte nicht überschritten werden, da sonst eine Freistellung von der Belegungsbindung nach dem Wohnungsbindungsgesetz (WoBindG) vom Vermieter beantragt werden muss. Für diesen vom Sachgebiet Wohnbauförderung im Bauamt des Landratsamtes auszustellenden Bescheid wird ab 01.01.2011 eine einmalige Gebühr in Höhe von 75,00 € fällig.
In diesem Bescheid wird aufgrund einer Überschreitung der angemessenen Wohnungsgröße oder des zulässigen Einkommens, eine monatliche Ausgleichszahlung festgelegt, die vom Vermieter auf den Mieter umgelegt werden kann.

Das Antragsformular zur Erteilung eines Wohnberechtigungsscheines, die Formblätter zur Einkommenserklärung für den Antragsteller und Familienangehörigen sowie Hinweise zum Ausfüllen können unter der Rubrik Wohnbauförderung des Fachbereiches Bau, Wirtschaft und Verkehr heruntergeladen werden.

Für das Ausstellen eines Wohnberechtigungsscheines, in dem alle Haushaltsangehörigen benannt sind, wird eine einmalige Gebühr in Höhe von 15,00 € erhoben.

Das Sachgebiet Wohnraumförderung überprüft in regelmäßigen Abständen durch Stichproben die ordnungsgemäße Belegung und Nutzung des geförderten Wohnraums.

Rechtliche Grundlagen sind das Wohnungsbindungsgesetz (WoBindG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 13.09.2001, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt, Teil I, S. 2405 sowie das Wohnraumfördergesetz (WoFG) vom 13.09.2001, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt, Teil I, S. 2376 in der jeweils geltenden Fassung.















Leistungsbeschreibung

Einen Wohnberechtigungsschein (WBS) benötigen Sie zum Bezug von Wohnungen, die nach den Landeswohnungsbauprogrammen aufgrund des Zweiten Wohnungsbaugesetzes und nach dem Wohnraumfördergesetz gefördert worden sind. Bei den geförderten Wohnungen besteht eine Belegungs- und / oder Mietpreisbindung. Der WBS berechtigt nur grundsätzlich zum Bezug der Wohnungen, er stellt aber keine "Wohnungszuweisung" dar.

Die Zahlung einer Mietkaution ist möglich, Provisionen oder Maklercourtagen sind aber bei belegungsgebundenen Wohnungen unzulässig.

Die im Freistaat Thüringen ausgestellten Wohnberechtigungsscheine gelten grundsätzlich nur innerhalb dieses Bundeslandes.

Voraussetzung
für die Erteilung des WBS ist die Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen sowie weiterer Voraussetzungen (z. B. Alter oder Behinderung) in Abhängigkeit von der in Frage kommenden Wohnung.

An wen muss ich mich wenden?

Wohnberechtigungsscheine erteilen die Wohnungsämter der Landkreise, der kreisfreien Städte und der Städte Gotha, Ilmenau, Mühlhausen, Rudolstadt, Saalfeld, Sömmerda und Sondershausen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Anspruchsausweis
  • Einkommensnachweise
  • ggf. Geburtsurkunde(n) des/r Kindes/r

Welche Gebühren fallen an?

Die Erteilung eines WBS ist kostenpflichtig. Die Höhe der Gebühr ist in der Thüringer Verwaltungskostenverordnung für den Geschäftsbereich des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr geregelt. Derzeit ist eine Gebühr zwischen 10 EUR und 25 EUR zulässig.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Geltungsdauer eines Wohnberechtigungsscheines beträgt 1 Jahr.

Rechtsgrundlage

Thüringer Wohnraumfördergesetz (ThürWoFG) vom 31. Januar 2013

Formulare

© 2020 Landkreis Hildburghausen