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17.02.2022

Am Tag nach der Hochwasserwarnung


für Teile des Landkreises Hildburghausen hat sich der Koordinierungsstab einen Überblick über die Lage verschafft.

Rappelsdorf
Rappelsdorf

„Wir können froh sein, dass uns die Wetterereignisse nicht mit voller Kraft getroffen haben“, resümiert Vize-Landrat Dirk Lindner die Geschehnisse der vergangenen Nacht bei einem Ortstermin an der Schleuse in Rappelsdorf. Tatsächlich sorgte das enorme Sturmgeschehen der Nacht dafür, dass die Starkregenereignisse nicht im Landkreis niedergingen.
„Es war trotzdem absolut richtig auf alles Angekündigte vorbereitet zu sein“, so Lindner. „Die Feuerwehren, die Bürgerschaft, die Verwaltungen und unser Katastrophenschutz haben hier in kurzer Zeit reagiert und sich auf ein drohendes Hochwasser vorbereitet.“ Dem pflichtet Schleusingens Stadtbrandmeister Matthias Triebel bei: „Wir haben alle Vorkehrungen getroffen und hätten uns dem Hochwasser im vollen Rahmen unserer Möglichkeiten entgegengestellt.“
Die Wehren des Landkreises waren zudem schon auf das Sturmgeschehen der Nacht eingestellt und sind heute damit beschäftigt die Schäden und Gefahrenlagen des Unwetters zu beseitigen.
„Unser großer Dank gilt allen eingesetzten Kräften, die sich die Nacht über in Bereitschaft gehalten haben und nun mit allen Mitteln an der aktuellen Gefahrenabwehr beteiligt sind“, so Landrat Thomas Müller.
Auch die Verantwortlichen der Sachgebiete Brand- und Katastrophenschutz und Untere Wasserbehörde des Landkreises zeigten sich beeindruckt von der Fachkenntnis und der leidenschaftlichen Eigeninitiative der Einsatzkräfte, der Bürgerinnen und Bürger und der ortsansässigen Unternehmen, die ebenfalls unterstützt haben.
Der Koordinierungsstab, wie auch die Wehren vor Ort, behalten die Hochwasserlage und die angekündigten Sturmwarnungen selbstverständlich weiterhin im Blick.

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