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19.05.2020

Archiv

03.05.2024 - Aufruf Suche medizinisches Fachpersonal

Liebes medizinisches Fachpersonal im Landkreis!

An mich wurde bereits mehrfach die Bitte herangetragen, ob es denn möglich wäre, in Seniorengruppen den älteren Menschen einfache Regeln der Ersten Hilfe nahe zu bringen.

Hierbei soll es ausdrücklich nicht um eine übliche „Schulung“ gehen, sondern um

  1. das Erkennen typischer Symptome,
  2. den Notruf
  3. die Einleitung einfacher (und für Senioren noch leistbarer) Erstmaßnahmen.

Vielleicht kennen Sie in Ihrem (ehemaligen) Kollegenkreis jemanden, dem diese ehrenamtliche Aufgabe Freude machen würde oder Sie fühlen sich selbst angesprochen.

Dann schreiben Sie mir bitte eine kurze eMail:

seniorenbuero@lrahbn.thueringen.de

mit den entsprechenden Kontaktdaten (Name, Telefonnummer/ Mailadresse).

Vielleicht können wir gemeinsam wieder eine kleine Bedarfslücke schließen, ich würde mich freuen!

Herzliche Grüße

Heike Sittig

Leiterin des Kreisseniorenbüros

13.04.2023 - Abschied mit Zuversicht

Alte Traditionen und neue Wege der Begleitung

Ein Projekttag des Kreisseniorenbüros und des Hospizverein Emmaus e.V.

unter Beteiligung der Stadt- und Kreisbibliothek Hildburghausen sowie des Bestattungsinstitutes PIETÄT Hildburghausen

Haben Sie nicht auch das Gefühl, dass sich in den letzten Monaten sehr viele Menschen aus dem Leben verabschieden mussten?

Das trifft nicht nur ältere Menschen, sondern auch viele jüngere.

Wie gehe ich damit um? Will und kann ich „hinschauen“, wenn ein mir Nahestehender plötzlich schwer krank ist oder lange leiden muss?

Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen, Ihre Fragen beantworten und Wege aufzeigen, zu einem Thema, welches uns letztlich alle irgendwann berührt.

Ziel unseres Projekttages soll es sein, mit unterschiedlichen Angeboten aufzuzeigen, dass dieser „natürliche Vorgang des Abschiednehmens“ nicht nur angstbehaftet und negativ sein muss.

Hierzu laden wir Sie herzlich für Donnerstag, 20. April 2023, nach Hildburghausen ein.

Kreisseniorenbüro, Obere Marktstraße 43:

10.00 – 13.00 Uhr

Informationen über traditionelle Abläufe und Rituale bei Bestattungen im letzten Jahrhundert.

Ausstellung mit Bildern und Texten

Was gab es als traditionelles Traueressen? (Angebot einer kleinen Verkostung)

10.30 Uhr: „Bücher helfen beim Abschiednehmen“ – Vortrag D. Allmeritter, Leiterin der Stadt- und Kreisbibliothek Hildburghausen

Hospizverein Emmaus e.V., Obere Marktstraße 26:

14.00 – 17.00 Uhr

Informationen über neue Wege der Begleitung

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung

Handölmassagen

Palliativkoffer

Aufbahrung, lange vergessen und doch so wichtig!

Kaffee und Kuchen

Scheuen Sie sich nicht, vorbeizuschauen und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Sie!

Julia Müller & Sandra Jakubek               Heike Sittig

Hospizverein Emmaus e.V.                     Kreisseniorenbüro

22.07.2022 - Keine Angst vor zu viel Hitze

Garten1
Garten1
Im Auftrag von Gesundheit und Vorsorge sind Heike Sittig vom Kreisseniorenbüro, Verena Müller von der Wefa Hildburghausen und Kathrin Linnig vom Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen im gesamten Landkreis unterwegs gewesen und haben vorrangig bei Senioren Informations- und Aufklärungsarbeit zum Thema „Gesundheitsschutz bei Hitze“ geleistet.
Hildburghausen – Sommer, Sonne, Sonnenschein: Was für die Einen die langersehnte Urlaubszeit mit Reisen und Entspannung bedeutet, ist für Andere ein rotes Tuch. Vorrangig ältere Menschen haben bei Temperaturen ab 30 Grad mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Schnell machen sich Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme, Erschöpfung und Übelkeit breit, um nur einige Symptome zu nennen. Warme Temperaturen auch in sogenannten tropischen Nächten erschweren eine erfrischende Regeneration, die der menschliche Körper dringend braucht. Wer dann auch noch zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen hat, riskiert eine Dehydrierung samt schwerwiegender Folgen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen kann.
Um auf diese Problematik angesichts steigender Temperaturen aufmerksam zu machen, haben es sich Kathrin Linnig, Präventionskoordinatorin des Trägerwerkes Soziale Dienste in Thüringen, und Heike Sittig, Leiterin des Kreisseniorenbüros des Diakoniewerkes, zur Aufgabe gemacht, die Menschen vor Ort direkt zu beraten. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Verena Müller vom begleitenden Dienst der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) Hildburghausen und Mitgliedern der Gruppe „60+“ der Wefa, die in kurzen Sketchen mit einem Augenzwinkern auf den Ernst der Lage aufmerksam machen. Anschaulich führen sie anhand kleiner Spielszenen vor, wie man sich im Alltag gegen Hitze schützen kann, was zu tun ist bei besonders heißen Temperaturen bzw. was besser zu lassen ist, um einen Hitzschlag zu vermeiden.
Garten3
Garten3

Helle und luftige Kleidung aus Naturfasern, Sonnenbrille und -hut, Schatten, Sonnen- oder auch Regenschirm und vor allem ausreichende und regelmäßige Flüssigkeitszufuhr in Form von Mineral- oder Leitungswasser oder ungesüßten Tees sind es, die den Umgang mit tropischen Temperaturen erträglich machen, so die Botschaft der Sketche. Außerdem sollte in Innenräumen nicht nur auf die Zimmertemperatur (maximal 24 bis 26 Grad, nachts unter 24 Grad Celsius), sondern auch auf die Luftfeuchtigkeit geachtet werden, ergänzte Linnig. „Diese sollte tagsüber etwa 40 bis 60 Prozent betragen, wofür auch tagsüber ein kurzes Lüften erforderlich ist.“ Leichte und gesunde Mahlzeiten wie beispielsweise Salat, Obst und Gemüse erleichtert die Arbeit des Herz-Kreislauf-Systems und unterstützt durch den hohen Wasseranteil die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit.
Aufgrund des Klimawandels treten Hitzeereignisse häufiger auf, sind intensiver und dauern länger an. Allein im Jahrhundertsommer 2003 starben nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes und des Umweltbundesamtes in weiten Teilen Westeuropas mehr als 40.000 Menschen an den Folgen einer außergewöhnlich langanhaltenden Hitzeperiode. Am stärksten betroffen waren damals Menschen über 70 Jahre, besonders Frauen. Auch einkommensschwache Bevölkerungsgruppen sowie Obdachlose waren stark betroffen, ebenso Menschen mit chronischen Krankheiten.
Sollten sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Symptome wie Schwindel, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Atembeschwerden oder Verwirrtheit zeigen, ist Eile geboten und ein Arzt zu kontaktieren, denn es besteht die Gefahr eines Hitzschlags oder Sonnenstichs.
Auf all diese Vorsorgemaßnahmen und das Verhalten im Notfall machten Sittig und Linnig eindringlich aufmerksam und verteilten entsprechendes Infomaterial. Stationen ihrer Landkreis-Tour waren von Ende Mai bis Anfang Juli Seniorennachmittage im Mehrgenerationenhaus „Bahnhofstreff“ in Heldburg, beim Treff der Volkssolidarität Schmeheim, in der Wohnanlage „Rosengarten“ in Eisfeld, im Generationentreff Goßmannsrod, im Dorfgemeinschaftshaus Gleicherwiesen, im Bürgerhaus Fehrenbach und im „Garten der Sinne“ des Hauses „Sonnenblume“ in Schleusingen.
Ausführliche und weiterführende Informationen gibt es im Internet unter anderem auf den Seiten www.klima-mensch-gesundheit.de, www.klimawandelundbildung.de sowie www.klimawandel-gesundheit.de mit zahlreichen Links zu weiteren hilfreichen Seiten. Darüber hinaus ist ein gewisses Kontingent an Infomaterial zum Thema sowohl bei Heike Sittig im Kreisseniorenbüro (Tel.: 03685/4061015) als auch bei Präventionskoordinatorin Kathrin Linnig (Tel.: 03685/405612) vorhanden, das nach vorheriger telefonischer Anfrage abgeholt werden kann.

24.03.2022 - Frühling der Hoffnung

Frühling  der Hoffnung Michelle Komorowski © Michelle Komorowski
Frühling der Hoffnung
Michelle Komorowski © Michelle Komorowski

Besuchen Sie doch wieder einmal die Innenstadt von Hildburghausen!

In den Schaufenstern am Markt sowie der Unteren und Oberen Marktstraße entdecken Sie den „Frühling der Hoffnung“.

Die Kitas „Taußendfüßler“ und „Parkmäuse“ Hildburghausen, der Kindergarten „Waisaspatzen“ Crock und „Spatzennest“ Hinternah sowie die Grundschulen Brattendorf und Schönbrunn gestalteten in ihren Gruppen mit großem Eifer Gemälde und Plakate zum Thema Frühling, die nun bis nach Ostern zu sehen sind.

„Mögen die farbenfrohen Bilder der Kinder (zumindest für die Zeit des Betrachtens) vergessen lassen, was uns täglich an bedrohlichen Nachrichten erreicht“, so die Initiatorinnen der Aktion Julia Müller und Heike Sittig.

Durch die tägliche Arbeit im Hospizverein „Emmaus“ e.V. sowie im Kreisseniorenbüro entwickelte sich diese Idee, denn der Bedarf an Hoffnung, Freude, Zuversicht und menschlichem Miteinander ist sehr groß!

Ein herzliches Dankeschön gilt den kleinen Künstlern, den Erzieherinnen und den Geschäftsleuten in der Innenstadt, die ihre Schaufenster zur Verfügung gestellt haben!


Julia Müller                                                                        Heike Sittig
Hospizverein „Emmaus“ e.V.                                          Kreisseniorenbüro



16.03.2022 - Gemeinsam gegen Einsamkeit

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dass wir alle älter werden, ist unumstößlich. WIE wir aber altern, ist ganz unterschiedlich.

Leider sind Viele ziemlich EINSAM.

Genau deshalb möchten Michelle Komorowski von der Kreisdiakoniestelle und Heike Sittig vom Kreisseniorenbüro Ihnen diesen Denkanstoß schicken.

Wie kann jeder in seinem Umfeld für etwas mehr Gemeinsamkeit sorgen?

Wir möchten Ihnen, Ihrer Familie, Freunden, Nachbarn für Sonntag, 10. April 2022 zwei Angebote machen:

1. 09.30 Uhr: Gottesdienst zu diesem Thema - Dreifaltigkeitskirche Eisfeld, Kirchberg 3

2. 14.30 Uhr: Programm für Jung und Alt der Amateurbühne Hildburghausen mit Kaffee, Kuchen und kleinem Frühlingsflohmarkt „Gemeinsam hinein in den Frühling!“ – Wohnanlage Am Rosengarten Eisfeld

(Um Voranmeldung unter 03685/4061015 oder 03685/702695 wird gebeten!)

Die Veranstaltungen finden unter den geltenden Hygieneregeln statt.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Kreis-Seniorenbüro
Kreis-Seniorenbüro

Heike Sittig
Kreisseniorenbüro
                                                                                                                                                                                                                              

Logo Kreisdiakonie
Logo Kreisdiakonie

Michelle Komorowski
Kreisdiakoniestelle

29.03.2021 - Wichtige Mitteilung zum Thema: Besteuerung von Renten!

Rentner*innen sollten sich jedes Jahr aufs Neue fragen, ob sie Steuern zahlen müssen und ob eine Steuerklärung Pflicht ist. Zumindest sollten sie nicht einfach davon ausgehen, dass das Finanzamt sie bisher nicht behelligt hat und es auch künftig nicht tun wird.
Durch Rentenerhöhungen oder Veränderung der persönlichen Verhältnisse kann man in eine Steuerpflicht „rutschen“.
Ab 2020 werden durch die Rentenerhöhung rund 63.000 Rentner*innen mit Steuern belastet, schätzt die Bundesregierung. Anders als die anfängliche Rente ist die reguläre Rentenerhöhung in voller Höhe steuerpflichtig. Der festgeschriebene, persönliche
Rentenfreibetrag gilt für die gesamte Laufzeit der Rente.
Um die Steuerlast zu senken, können bestimmte Aufwendungen in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Rentner*innen können zahlreiche Ausgaben abziehen, wie z.B. den Pauschbetrag für behinderte Menschen, Spenden, Kosten für Medikamente, Brillen oder anerkannte Therapien, Aufwendungen für Haushaltshilfe oder Handwerkerarbeiten im Haushalt.
Sollten Sie eine Aufforderung zur Abgabe einer Steuererklärung (für die Jahre 2017-2019) erhalten haben, so beachten Sie die Frist zur Abgabe, die in diesem Schreiben vermerkt ist.

Für das Jahr 2020 muss die Steuererklärung bis spätestens 02. 08. 2021 beim Finanzamt sein.


Sollten Sie den/die Fristtermin(e) verpassen, werden zusätzlich Verspätungszuschläge von 25 Euro pro Monat erhoben.
Sie können über die Servicenummer des Finanzamtes Sonneberg:
0361 / 573651-900 Formulare abfordern und sich informieren - und/oder:

Holen Sie sich Rat und Hilfe bei den ortsansässigen Lohnsteuerhilfevereinen und Steuerkanzleien und Beratern.

Bei der Suche nach einer Steuerkanzlei oder eines Lohnsteuerhilfevereines in Ihrer Nähe helfen auch wir Ihnen gerne über:
• das Servicetelefon des Kreisseniorenbeirates: montags 9.30 Uhr – 11.30 Uhr Rufnummer: 03685 / 40 66 359 oder
• das Kreisseniorenbüro vormittags: Rufnummer: 03685 / 40 61 015

Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.finanzamt.thueringen.de/Fragen zur Rentenbesteuerung (mit Beispielen)

Ihr Kreisseniorenbeirat und Kreisseniorenbüro

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