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27.03.2026

Besuch bei TeleFrank GmbH: Tradition, Technologie und Zukunft - Ein Unternehmen im Wandel und mit klaren Zielen

Pressemitteilung 

Altendambach, 16. März 2026.Die TeleFrank GmbH steht seit Jahrzehnten für Elektronikkompetenz, Innovation und regionale Verbundenheit. Das Unternehmen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1940 zurückreichen, hat sich aus einer früheren Firma heraus neu gegründet – nicht alle Mitarbeitenden beschäftigt heute 70 Mitarbeitende, davon 60 am Standort Altendambach sowie 10 im deutschlandweiten Kundendienst. Unter einem Dach vereint TeleFrank verschiedene Kernkompetenzen: Elektronikentwicklung, Leiterplattenfertigung, Montage, Service, Vertrieb und spezialisierte Lösungen für Zahlungssysteme und Frankiertechnik.Die Unternehmensgeschichte begann 1940 mit der Herstellung landwirtschaftlicher Werkzeuge und Zirkel durch die Familie Frühauf. Über die Mechanik entwickelte sich das Unternehmen Schritt für Schritt in Richtung Elektronik. Ein wichtiger Meilenstein war 1992 der Beginn der Parkscheinproduktion. Später übernahm TeleFrank die Elektronikentwicklung für Frankiermaschinen der Firma WSA und entwickelte den ersten Parkscheinautomaten in Zella-Mehlis. Bis heute vertreibt das Unternehmen Frankiermaschinen – rund 7.000 Geräte sind aktuell im Umlauf, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post.

Ein Schwerpunkt der heutigen Arbeit liegt auf Bezahlterminals und Parkscheinautomaten, die in großen Teilen Deutschlands und ebenso Europa eingesetzt werden – überall dort, wo es keine digitale Infrastruktur gibt aber weiterhin „Personen mit Kasse“ benötigt werden. Diese Geräte sind häufig von Vandalismus betroffen, was intensive Wartung und Pflege erfordert. Dennoch setzt TeleFrank auf langlebige Technik und verlässlichen Service. Auch international ist das Unternehmen aktiv: Automaten und Komponenten werden nach Tschechien, Polen, Spanien und Skandinavien geliefert. Der Standort Altendambach bildet das Herzstück der Produktion. Hier werden unteranderem Leiterplatten gefertigt und montiert. TeleFrank legt großen Wert darauf, möglichst regional zu arbeiten, auch wenn dies nicht in allen Bereichen möglich ist – etwa im Solarsektor. Gleichzeitig spürt das Unternehmen die Herausforderungen der Branche: Elektronikzulieferer sind stark ausgelastet, automatisierte Prozesse geraten ins Stocken.

TeleFrank sucht dennoch kontinuierlich Auszubildende und Fachkräfte. Besonders im technischen Bereich sei die Lage schwierig: Kaufmännisch gebe es noch Bewerbungen, aber an Maschinen oder in der Produktion werde es eng. Das Unternehmen setzt auch auf Rentnerinnen und Rentner, die ihr Fachwissen noch aus der Ausbildung vor Ort einbringen können. „Wir wollen gesund wachsen und unser Personal halten“, betont die Geschäftsführung Herr Blaurock. Gleichzeitig möchte TeleFrank sich stärker in Bildung, Wirtschaft und regionale Vernetzung einbringen. Die Fragen, die das Unternehmen bewegen, betreffen viele Firmen im Landkreis: Wie können wir uns langfristig am Markt behaupten? Wie gelingt der Austausch zwischen Unternehmen? Wie können Material, Fertigung und Know-how gegenseitig genutzt werden? Wie schaffen wir transparente Branchenübersichten und gemeinsame Räume für Austausch? Der demografische Wandel verschärft diese Herausforderungen zusätzlich. Landrat Sven Gregor betonte beim Unternehmensbesuch: „Wir müssen auch über die Fragen sprechen, die wir uns heute alle stellen. Natürlich ist eine gute Vernetzung der Firmen essenziell, aber der Austausch heute hat wieder gezeigt, wie wertvoll es ist, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Möglichkeiten in die Realität umzusetzen.“ Geschäftsführer Olaf Blaurock und Katrin Eichler unterstreichen, dass TeleFrank langfristig am Standort festhalten will. Die Lage sei stabil, die Ziele klar: gesund wachsen, Fachkräfte sichern, regionale Wertschöpfung stärken und die Unternehmensgruppe zukunftsfähig ausrichten.

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Bildunterschrift:

Geschäftsführung Olaf Blaurock und seine Frau Katrin Eichler beim Firmenrundgang mit Landrat Sven Gregor

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