Brandschutzübung in der Henneberg-Klinik Hildburghausen
Pressemitteilung
Hildburghausen, 17. Sep. 2026. Seit mehreren Monaten wurde die heutige Brandschutzübung in der Henneberg-Klinik Hildburghausen vorbereitet. Gegen 16 Uhr löste planmäßig die Brandmeldeanlage aus, durch ein simuliertes Brandereignis in einem Dienstzimmer auf der ersten Etage. Durch die inszenierte starke Rauchentwicklung verrauchten auch angrenzende Bereiche, darunter der Flur. Simuliert wurden drei vermisste Personen. Im Zuge des Einsatzverlaufes wurde eine Alarmstufenerhöhung auf Großbrand ausgelöst, welche zur Folge hatte das alle städtischen Feuerwehren zum Einsatz gerufen wurden. Der Übungsbereich wurde im Vorfeld sorgfältig vorbereitet und nach Abschluss der Übung wieder in den regulären Zustand zurückgeführt.
Kommunikation und Zusammenarbeit als zentrales Übungsziel
Im Mittelpunkt der Übung stand die Überprüfung und Verbesserung der Kommunikation zwischen den beteiligten Stellen. Dazu gehörten die Klinikeinsatzleitung, die Feuerwehreinsatzleitung, das Pflegepersonal, die Verwaltung, die Geschäftsführung, die Feuerwehren sowie das Landratsamt Hildburghausen. Darüber hinaus wurden die Funktionsfähigkeit der Brandmeldeanlage und die Alarmierungswege unter realitätsnahen Übungsbedingungen überprüft. Auch Maßnahmen zur Brandbekämpfung wurden unter fachkundiger Leitung erprobt und durch Übungsbeobachter begleitet. Betrachtet wurde zeitgleich welche Zufahrtsstraßen im Notfall wie abgesperrt und Verkehr umgeleitet werden muss. Die Sicherheit von Patienten, Gästen und Mitarbeitenden hatte während der gesamten Übung höchste Priorität. Durch eine gezielte Koordination wurde darauf geachtet, Beeinträchtigungen des laufenden Klinikbetriebs möglichst gering zu halten. Bereits im Vorfeld wurde durch entsprechende Beschilderungen und die Kennzeichnung von Ansprechpartnern transparent darauf hingewiesen, dass es sich um eine Brandschutzübung handelt.
Stimmen zur Brandschutzübung
Marcel Koch, Stadtbrandmeister Hildburghausen, war sehr zufrieden mit der Brandschutzübung: „Es ist wichtig, dass Abläufe geübt werden. Jeder muss im Notfall wissen was zu tun – ob Tag oder Nacht. Heute lief sehr gut, das beruhigt.“
Andreas Schütz, Geschäftsführer der Henneberg-Kliniken-Management GmbH, sprach über die aktuelle und vergangene Übung: „Wir nehmen in den Übungen immer weitere Details und Szenarios auf, denn wir wollen für unsere Patienten und Mitarbeitenden auf alles vorbereitet sein. Es geht im Ernstfall um Leib und Leben, deshalb bin ich allen für ihre Einsatzbereitschaft sehr dankbar.“
Im Anschluss an die Übung fand eine gemeinsame Auswertung mit der Klinikleitung und der Feuerwehr statt. Der Schwerpunkt lag auf der Überprüfung der Kommunikationsstrukturen und der Zusammenarbeit der beteiligten Stellen.
Dabei wurden insbesondere folgende Themen betrachtet:
- Rollen und Verantwortlichkeiten: Klare Aufgabenverteilung und Zuständigkeiten während eines Einsatzes.
- Alarmierungswege: Verlässliche Übermittlung von Alarmen und zeitnahe Weitergabe relevanter Informationen.
- Zusammenarbeit der Beteiligten: Abstimmung zwischen Klinikeinsatzleitung, Feuerwehr, Landratsamt und weiteren beteiligten Stellen.
- Ansprechpartner und Informationswege: Eindeutige Benennung zuständiger Ansprechpartner sowie verständliche Beschilderung und Informationsweitergabe.
- Technische Einrichtungen: Überprüfung der Brandmeldeanlage und der zugehörigen Meldungsübertragungswege unter praxisnahen Bedingungen.
Erkenntnisse und weiterer Handlungsbedarf
Die gemeinsame Auswertung dient dazu, Erkenntnisse aus der Übung zu sichern und konkrete Maßnahmen für die weitere Optimierung der Abläufe abzuleiten. Dabei stehen insbesondere die Kommunikationswege, die Aufgabenverteilung und die technischen Einrichtungen im Fokus. Die Brandschutzübung bot allen Beteiligten die Möglichkeit, bestehende Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu überprüfen und die Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine Grundlage für konkrete Verbesserungen der Kommunikationsstrukturen, der Verantwortlichkeiten und der technischen Abläufe. Eine verlässliche Kommunikation und das abgestimmte Handeln aller Beteiligten sind entscheidend, um im Ernstfall schnell, klar und wirksam reagieren zu können.