Delegation aus Eisfeld nimmt an Gedenkfeier zum Waffenstillstand von 1918 im französischen Ham teil
Ham / Eisfeld / Hildburghausen, 11. November 2025.
Am Dienstag, dem 11. November 2025, nahm eine Delegation aus Eisfeld an der traditionellen Gedenkfeier zum Waffenstillstand des Ersten Weltkriegs im französischen Ham, der Partnerstadt der Stadt Eisfeld, teil.
Begleitet von Landrat Sven Gregor reisten Bürgermeister Christoph Bauer, Ehrenbürgermeister Gerd Braun sowie Dirk Hebestreit, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins, nach Frankreich, um an der feierlichen Zeremonie teilzunehmen und die Verbundenheit beider Städte zu bekräftigen.
Die Stadt Ham erinnerte mit einer würdevollen Veranstaltung an das Ende des Ersten Weltkriegs am 11. November 1918 und an die Millionen Opfer von Krieg, Leid und Zerstörung. Die Zeremonie beinhaltete Kranzniederlegungen, einen Moment der Stille und Besinnung sowie einen anschließenden Empfang im Rathaus, bei dem der partnerschaftliche Austausch fortgeführt wurde.
„In Zeiten weltweiter Konflikte ist das gemeinsame Erinnern wichtiger denn je. Es ist ein starkes Zeichen, dass wir alle zusammenstehen und die Verantwortung für Frieden und demokratische Werte sichtbar machen“, betonte Landrat Sven Gregor.
Auch in Deutschland wird in dieser Woche innegehalten: Am Volkstrauertag, dem 16. November 2025, wird bundesweit der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Mit Kranzniederlegungen, Gottesdiensten, Gedenkstunden und Schweigeminuten führen Städte und Gemeinden das historische Erinnern mit aktueller Friedensarbeit zusammen.
Zahlreiche Akteure – Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften, Vereine, Schulen und die Bundeswehr – tragen dazu bei, dass das Gedenken lebendig bleibt. Die Veranstaltungen bieten Raum für persönliche Trauer und mahnen zugleich, Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.