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14.04.2026

Drittortauseinandersetzung verhindert - Einheiten des Katastrophenschutzes unterstützten Einsatzkräfte bei MANV-Lage

Pressemitteilung

Eisfeld, 11. April 26. In der Nacht zum Samstag verhinderten Einsatzkräfte aus Thüringen, Sachsen und der Bundespolizei eine geplante Drittortauseinandersetzung rivalisierender Fußballfans in der Nähe von Eisfeld. Nach Erkenntnissen der Polizei hatten sich Anhänger der SG Dynamo Dresden und des 1. FC Nürnberg zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit über 200 Beteiligten verabredet. Gegen 01:20 Uhr stellten Polizeikräfte in einem Gewerbegebiet bei Eisfeld eine beginnende Auseinandersetzung fest und unterbanden diese umgehend. Insgesamt wurden 214 Personen einer Identitätsfeststellung unterzogen. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Ermittlungsverfahren eingeleitet, die Dresdner Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen. Im Einsatz befanden sich rund 220 Polizeibeamte.

Einsatzinformation Katastrophenschutz

MANV-Lage im Stadtgebiet Eisfeld Alarmzeit: 11.04.2026, 02:13 Uhr

Eingesetzte Kräfte: Katastrophenschutz Sanitäts- & Betreuungszug, Rettungsdienst, Einsatzleitdienst, Landes- und Bundespolizei, Freiwillige Feuerwehr Hildburghausen

Im Rahmen polizeilicher Maßnahmen wurde durch die Rettungsleitstelle Suhl ein MANV 15 ausgelöst. Daraufhin erfolgte die Alarmierung des Sanitäts- Betreuungszuges des Landkreises Hildburghausen mit den Teileinheiten Behandlung, Transport, Betreuung und PSNV (Psychosoziale Notfallseelsorge), mehrere Einheiten des Regelrettungsdienstes, unterstützt durch den organisatorischen Leiter Rettungsdienst und dem leitenden Notarzt des RDZV (Rettungsdienst Zweckverband Südthüringen), welcher von dem ASB Suhl an die Einsatzstelle transportiert wurde.

Die FF Hildburghausen transportierte einen Abrollcontainer Großschadenslage an die Einsatzstelle. Insgesamt waren 41 Einsatzkräfte beteiligt und unterstützten die Maßnahmen der Polizei. Aufgrund der Anzahl an Verletzten wurde in der Sporthalle Eisfeld ein Patientensammelplatz eingerichtet und betrieben. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Polizei blieb es bei rund einem Dutzend Verletzten.

Landrat Sven Gregor sowie der Katastrophenschutz des Landkreises Hildburghausen danken allen beteiligten Organisationen und Einsatzkräften ausdrücklich für die hervorragende Zusammenarbeit. Der Einsatz verdeutlicht erneut, wie wichtig eine enge und verlässliche Abstimmung zwischen Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr ist, um die Sicherheit der Bevölkerung jederzeit gewährleisten zu können.

Abrollcontainer Großschadenslager der FF Hildburghausen_
Abrollcontainer Großschadenslager der FF Hildburghausen_

Bildunterschrift:

Abrollcontainer Großschadenslage der FF Hildburghausen (Symbolbild)

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