Erfolgreiche Unternehmensnachfolge: Kurierdienst Strecker Ummerstadt
Seit 1991 ist Ingolf Strecker mit seinem gleichnamigen Kurierdienst auf Deutschlands Straßen unterwegs. In der Aufbruchsstimmung kurz nach der Wende wagte der junge Mann den Schritt in die Selbstständigkeit und machte Ummerstadt nicht nur zu seinem Lebensmittelpunkt, sondern auch zum Sitz seines Unternehmens.
Wie es das Leben manchmal spielt, entstand das Ganze eher zufällig: Durch sein großes Hobby, den Fußball, knüpfte Strecker Kontakte ins Labor an der Salzbrücke in Ritschenhausen. Dort konnte er sich als erster Subunternehmer mit seinen Kurierdiensten etablieren.
Seitdem fährt er regelmäßig medizinische Proben als Eiltransporte quer durch Deutschland und ist damit ein unverzichtbares Bindeglied zwischen Ärzten, Krankenhäusern und Laboren in der Region und darüber hinaus. Das Geschäft entwickelte sich so erfolgreich, dass Strecker seinen Bekanntheitsgrad stetig ausbauen und nach und nach expandieren konnte. Schon bald beschäftigte er erste Angestellte und erweiterte seinen Fuhrpark. Aus dem Einzelkämpfer wurde ein gut funktionierendes Unternehmen mit inzwischen 18 Mitarbeitenden und 10 Fahrzeugen. Die weitesten Strecken führen heute bis nach Gießen, Kassel und zum Edersee. Während der Corona-Pandemie mussten Covid-Tests sogar bis nach Limburg oder Kiel transportiert werden.
Nach über 30 Jahren erfolgreicher Unternehmensführung begann Ingolf Strecker, sich Gedanken über die Zukunft seines Kurierdienstes zu machen. Seinem Sohn Michel hatte er bereits in den vergangenen Jahren immer wieder Einblicke in die Geschäfte gegeben. Trotz seiner Ausbildung zum Bierbrauer im 260 km entfernten Krostitz zeigte Michel Interesse an der Arbeit seines Vaters. Ausschlaggebend war schließlich Michels Wunsch, nach der Ausbildung in seine Heimat Ummerstadt zurückzukehren – und gemeinsam gingen Vater und Sohn den Prozess der Unternehmensnachfolge an.
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Hildburghausen war für die Familie Strecker die erste Anlaufstelle. Sie stellte kurzerhand den Kontakt zu den Nachfolgelotsen von ThEx her und begleitete den Übergabeprozess. In Rekordzeit von nur einem Jahr wurde eine geregelte Unternehmensnachfolge auf den Weg gebracht. Dank des Thüringer Existenzgründungspasses konnten Beratungsleistungen kostenlos und gefördert durch das Land Thüringen in Anspruch genommen werden, sodass sich der zukünftige Inhaber fachlich auf seine neue Rolle vorbereiten konnte.
Seit dem 1. Januar 2025 ist die Nachfolge offiziell abgeschlossen: Aus dem „Kurierdienst Ingolf Strecker“ wurde der „Kurierdienst Michel Strecker“. Der Seniorchef ist nun als Angestellter im Unternehmen tätig und unterstützt seinen Sohn, wo er nur kann. Bei einem Unternehmensbesuch des Landrates und der Wirtschaftsförderung in Ummerstadt würdigte Landrat Sven Gregor den Mut und Einsatz der beiden Unternehmer:
„Mit diesem Schritt haben Sie die Weichen für Ihre Zukunft gestellt. Ich freue mich über so viel Unternehmergeist und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute!“
Landrat Sven Gregor zu Gast beim Kurierdienst Strecker (von links: Landrat Sven Gregor, Juniorchef Michel Strecker, Seniorchef Ingolf Strecker, Bürgermeister Florian Lorz, Leiter der Kreisentwicklung Robin Fleck)
Erfolgreiche Unternehmensnachfolge beim Kurierdienst Strecker in Ummerstadt
Familienbetrieb geht in die nächste Generation – Michel Strecker übernimmt von Vater Ingolf
Ummerstadt, 25. Juli 2025 – Nach über 30 Jahren erfolgreicher Unternehmensführung hat Ingolf Strecker seinen Kurierdienst in die Hände seines Sohnes Michel übergeben. Seit dem 1. Januar 2025 firmiert das traditionsreiche Familienunternehmen unter dem neuen Namen „Kurierdienst Michel Strecker“ und wird damit in zweiter Generation weitergeführt.
Der Weg zur Selbstständigkeit begann für Ingolf Strecker 1991 – in der Aufbruchsstimmung nach der Wende. Was zunächst mit einem glücklichen Zufall durch Kontakte im Fußball begann, entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil der medizinischen Dienstleitungs-Infrastruktur der Region: Strecker transportierte fortan als erster Subunternehmer medizinische Proben für das Labor an der Salzbrücke in Ritschenhausen. Über die Jahre baute er den Kurierdienst kontinuierlich aus. Heute beschäftigt das Unternehmen 18 Mitarbeitende und verfügt über einen Fuhrpark mit 10 Fahrzeugen. Die Fahrten führen quer durch Deutschland bis nach Gießen, Kassel oder zum Edersee; während der Corona-Pandemie sogar bis nach Limburg oder Kiel.
Schon seit einiger Zeit hatte Ingolf Strecker seinen Sohn Michel schrittweise in die betrieblichen Abläufe eingebunden. Trotz seiner Ausbildung zum Bierbrauer im sächsischen Krostitz blieb Michels Interesse am Familienunternehmen bestehen. Der Wunsch, nach der Ausbildung wieder in die Heimat Ummerstadt zurückzukehren, gab schließlich den entscheidenden Impuls für die Unternehmensübergabe.
Begleitet wurde der Nachfolgeprozess von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Hildburghausen, die den Kontakt zu den Nachfolgelotsen des Thüringer Existenzgründerzentrums (ThEx) herstellte. Mithilfe des Thüringer Existenzgründungspasses konnten Beratungsleistungen kostenlos in Anspruch genommen werden – eine wertvolle Unterstützung, um die Unternehmensnachfolge innerhalb eines Jahres erfolgreich umzusetzen. Seit 1. Januar 2025 ist die Umfirmierung abgeschlossen und aus dem "Kurierdienst Ingolf Strecker" der "Kurierdienst Michel Strecker" geworden.
Bei einem Unternehmensbesuch würdigte Landrat Sven Gregor den unternehmerischen Mut der Familie: „Mit diesem Schritt haben Sie die Weichen für Ihre Zukunft gestellt. Ich freue mich über so viel Unternehmergeist und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute!“ Auch Florian Lorz, Bürgermeister der Stadt Ummerstadt, schloss sich den Glückwünschen an.
Ingolf Strecker bleibt dem Betrieb auch weiterhin erhalten – nun in neuer Rolle als Angestellter, um seinen Sohn Michel mit seiner langjährigen Erfahrung zu unterstützen. Gemeinsam führen sie die Erfolgsgeschichte des Kurierdienstes Strecker weiter und sichern damit auch künftig eine zuverlässige Versorgung in der Region und darüber hinaus.