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08.05.2026

Gedenken zum 81. Jahrestag der Befreiung in Hildburghausen: Ein Mahnmal für die Gegenwart

Pressemitteilung 

Hildburghausen, 08. Mai 2026 – Anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus versammelten sich Vertreter der Politik, der Stadtgesellschaft und des Verbandes der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Südthüringen auf dem Hauptfriedhof Hildburghausen.

Im Zentrum des gemeinsamen Gedenkens stand die Mahnung, die Lehren aus der Geschichte aktiv in die Gegenwart zu tragen. Johann Schilling, Kreisvorsitzender DIE LINKE Hildburghausen, betonte in seiner Ansprache die Zerbrechlichkeit des Friedens: „Unser heutiges Handeln ist der Gradmesser, ob wir wirklich aus der Geschichte gelernt haben.“ Unterstützt wurde er von Cathleen Wegener und Kathrin Reinhardt, die in ihren Beiträgen den historischen Kampf gegen den Faschismus beleuchteten und den Bogen zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen spannten.

Landrat Sven Gregor erinnerte in einem persönlichen Beitrag an den Besuch in der französischen Partnerstadt und die dortige Gedenkkultur, die als Warnung vor kriegerischen Auseinandersetzungen dient. „Wir haben es jetzt in der Hand. Mit unserer Teilnahme setzen wir ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen“, so Gregor. Die Zeremonie endete mit der feierlichen Niederlegung von Blumengebinden an den Gedenkanlagen für die Gefallenen der alliierten Streitkräfte. Die Teilnehmer bekräftigten ihr gemeinsames Eintreten für Toleranz, Versöhnung und die Bewahrung demokratischer Grundwerte.

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