Medical School bietet Chance für Abiturienten
Die ärztliche Versorgung bleibt nach wie vor eines der prägendsten Themen im ländlichen Raum. Der Klinikverbund REGIOMED hat seit dem Jahr 2016 einen eigenen Weg eingeschlagen, um den so wichtigen Medizinernachwuchs für seine medizinischen Einrichtungen und die Region im Allgemeinen zu akquirieren.
Die REGIOMED Medical School bildet Medizinerinnen und Mediziner aus, die zunächst drei Jahre an der englischsprachigen Partneruniversität im kroatischen Split im vorklinischen Bereich geschult werden. Darauf folgt der dreijährige klinische Abschnitt an den REGIOMED-Standorten in der Region, so auch am Klinikum Hildburghausen.
Um diese Option des Medizinstudiums unter Schülerinnen und Schülern bekannter zu machen, lud Landrat Thomas Müller am 29. Juni zu einem Kooperationsgespräch zwischen Vertretern der Gymnasien des Landkreises und Vertretern der Medical School ins Landratsamt Hildburghausen ein.
„Das Konzept der Medical School bietet eine große Chance für angehende Ärztinnen und Ärzte. Wir möchten die Möglichkeit des Studiums noch intensiver bei unseren Schulabsolventen bewerben und so nachhaltig und aktiv unsere medizinische Versorgung sichern“, so Landrat Thomas Müller.
In diesem Punkt waren sich die Vertreter des Gymnasiums „Georgianum“ Hildburghausen, des Hennebergischen Gymnasiums „Georg Ernst“ Schleusingen und des Staatlichen Berufsbildenden Zentrums Hildburghausen sowie die Vertreter der Medical School allesamt einig.
Das Besondere am Studium über die Medical School sind die Zugangsvoraussetzungen. Bei der Auswahl der künftigen Studentinnen und Studenten wird nicht ausschließlich auf den Numerus Clausus, also eine besonders gute Abiturnote, geschaut. Vielmehr punkten die Bewerberinnen und Bewerber über persönliche Gespräche, das medizinisch-soziale Engagement, diverse Vorkenntnisse und die durch die Auswahlkommission ermittelte grundsätzliche Eignung für eine Tätigkeit im medizinischen Bereich.
„Medizinerinnen und Mediziner, die sich nach dem Studium für eine Forschungstätigkeit entscheiden, wie es heutzutage oftmals der Fall ist, stehen dem Erhalt der ärztlichen Versorgung nicht zur Verfügung. Die REGIOMED Medical School setzt hingegen seit jeher konkret darauf, den eigenen Ärztenachwuchs für unsere Patientinnen und Patienten in unseren Einrichtungen auszubilden“, erklärt Prof. Dr. Johannes Brachmann, Geschäftsführer der REGIOMED Medical School.
Die Beteiligten des Kooperationsgesprächs verständigten sich darauf Schülerschaft und Eltern der Hildburghäuser Gymnasien künftig über Präsentationsveranstaltungen über die Chancen und Möglichkeiten eines Studiums an der REGIOMED Medical School zu informieren.
Weitere Informationen:
https://www.regiomed-kliniken.de/studieren-bei-regiomed.aspx