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24.08.2026

Neue Fahrzeuge, Ausrüstung und das Landeslager Süd stärken den Katastrophen- und Zivilschutz im Landkreis Hildburghausen

Hildburghausen, 21. August 2026. Mit der Übergabe neuer Fahrzeuge und
Ausrüstungsgegenstände, der Einweihung des Landeslager Süd sowie der Bestellung
und Verabschiedung ehrenamtlicher Führungskräfte des Katastrophenschutzes wurde
am heutigen Freitag ein wichtiger Schritt für den Brand- und Katastrophenschutz im
Landkreis Hildburghausen und im Freistaat Thüringen vollzogen.
Innenminister Georg Maier nahm an der Übergabeveranstaltung teil und richtete ein
Grußwort an die anwesenden Einsatzkräfte und Verantwortlichen. Übergeben wurden
ein Großtanklöschfahrzeug an die Stützpunktfeuerwehr Eisfeld, ein Kommandowagen
Bergrettung sowie ein ATV (All-Terrain Vehicle bezeichnet ein Geländefahrzeug, das
für verschiedene Untergründe geeignet ist) für den Katastrophenschutz an die
Bergrettung Masserberg. Mit dem neuen Landeslager Süd wird zudem die
Lagerkapazität am Standort erweitert und die Vorhaltung wichtiger Einsatzmittel
verbessert.
Landrat Sven Gregor betonte die Bedeutung der Investitionen und des Ehrenamtes:
„Heute gehen wir wieder einen großen und wichtigen Schritt in Richtung Schutz und
Sicherheit unserer Bevölkerung. Mit der Übergabe der neuen Fahrzeuge und
Ausrüstungsgegenstände sowie der Einweihung des Katastrophenschutzlagers legen
wir einen weiteren Grundstein für eine verlässliche Gefahrenabwehr. Getragen wird
dieser Schutz vor allem auch durch das starke Ehrenamt in unserem Landkreis. Dafür
möchte ich heute ausdrücklich Danke sagen.“
Ehrenamtliche Führungskräfte bestellt und verabschiedet
Ein weiterer besonderer Programmpunkt war die Bestellung ehrenamtlicher
Führungskräfte in neue Funktionen. Mit ihrer Bereitschaft, Verantwortung zu
übernehmen, leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Organisation und
Einsatzfähigkeit des Katastrophenschutzes im Landkreis.
Folgende Einsatzkräfte wurden in neue Funktionen bestellt:


  • Michael Westhäuser zum Gruppenführer des Katastrophenschutz Betreuungszuges
  • Josef Langguth zum stellvertretenden Verbandsführer des Katastrophenschutzes
  • Michael Bischoff zum Gruppenführer des Katastrophenschutz-Einsatzzuges Retten, 1. Gruppe
  • Sascha Leipold zum Gruppenführer des Katastrophenschutz-Einsatzzuges Retten, 2. Gruppe
  • Marcus Baumann zum Gruppenführer des Katastrophenschutz Einsatzzuges Retten, Staffel
  • René Bender zum Zugführer des Katastrophenschutz-Sanitätszuges
  • Enrico Finn zum Gruppenführer des Katastrophenschutz Bergrettungszuges, Fachbereich 1 – Transporttrupp
  • Thomas Schramm zum Zugführer des Katastrophenschutz Betreuungszuges
  • Steffen Schulze zum Gruppenführer des Katastrophenschutz Gefahrgutzuges, Fachbereich Gerätewagen Dekontamination Thüringen

Gleichzeitig wurde Pedro Wallschek, als langjähriger und sehr kompetenter
Gruppenführer des Gefahrgutzuges, Fachbereich Gerätewagen Dekontamination
Thüringen, verabschiedet. Für seine beständige ehrenamtliche Tätigkeit, seine
Einsatzbereitschaft und die Übernahme von Verantwortung wurde ihm ausdrücklich
gedankt. Sein Engagement ist ein wichtiger Bestandteil der funktionierenden
Gefahrenabwehr im Landkreis. Kreisbrandinspektor Florian Schupp und
Sachgebietsleiter Philipp Major unterstrichen in ihren Redebeiträgen den starken
Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehren und die Bedeutung der ortsübergreifenden
Zusammenarbeit und im Katastrophenschutz.
Die neu beschafften Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände verbessern die
technischen Möglichkeiten der Einsatzkräfte und tragen dazu bei, auch bei größeren
und komplexen Einsatzlagen schnell und wirkungsvoll reagieren zu können. Die
Erweiterung der Lagerkapazitäten im Katastrophenschutzlager Süd schafft darüber
hinaus zusätzliche Möglichkeiten für die Vorhaltung benötigter Einsatzmittel. Durch die Bereitstellung der organisatorischen und strukturellen Möglichkeiten des Landkreises
Hildburghausens und den Investitionen und Zuwendungen des Freistaates Thüringen
wurde die Erweiterung des Landeslagers ermöglicht. Damit werden die
Einsatzfähigkeit der Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten gestärkt, die
Gefahrenabwehr verbessert und wichtige Voraussetzungen geschaffen, um in
besonderen Lagen schnell und effektiv handeln zu können.
Ein besonderer Dank gilt Marcel Koch, stellvertretender Sachgebietsleiter Brand- und
Katastrophenschutz, Rettungsdienst und dem Feuerwehrzechnischen Zentrum für die
Organisation und Vorbereitung der Veranstaltung. Für die Versorgung gilt der Dank an
den Betreuungszug. Ebenso an alle Feuerwehren, Katastrophenschutzeinheiten und
ehrenamtlich Engagierten, die an der Veranstaltung teilgenommen und mit ihrem
Einsatz zum Gelingen beigetragen haben. Zum Abschluss der Veranstaltung standen
der gemeinsame Austausch, die Vernetzung der Einsatzkräfte und die Begutachtung
der neuen Fahrzeuge und des Landeslagers im Mittelpunkt.

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