Gedenkveranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Pressemitteilung
Erfurt / Schleusingen / Hildburghausen, 27. Januar 2026. Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus nahm Landrat Sven Gregor an mehreren Gedenkveranstaltungen in Thüringen teil und setzte damit ein deutliches Zeichen für Erinnerungskultur und historische Verantwortung.
Landrat Sven Gregor nahm am Mittag an der zentralen Gedenkveranstaltung im Plenarsaal des Thüringer Landtags in Erfurt teil. Zu der Veranstaltung hatten der Präsident des Thüringer Landtags, Dr. Thadäus König, sowie der Ministerpräsident des Freistaats Thüringen, Mario Voigt, eingeladen. In ihren Ansprachen erinnerten sie an die Opfer des Nationalsozialismus und unterstrichen die Bedeutung des Erinnerns für die demokratische Gesellschaft. Die Festrede hielt Prof. Dr. Jan Erik Schulte, Leiter der Gedenkstätte Hadamar. Das Programm umfasste zudem musikalische Beiträge sowie die Vorstellung des inklusiven Gedenkprojekts „1000 Buchen“. Das vom Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e. V. initiierte Projekt erinnert entlang historischer Routen ehemaliger Todesmärsche aus dem KZ Buchenwald an die Opfer des Nationalsozialismus. Durch das gemeinsame Pflanzen von verschiedenen Bäumen setzen Menschen mit und ohne Behinderung ein sichtbares Zeichen des Erinnerns und der Verantwortung für eine solidarische Zukunft. Anschließend an die Veranstaltung fand ein Empfang in der Lobby des Plenarsaals statt.
Unmittelbar im Anschluss an die Veranstaltung in Erfurt fuhr Landrat Sven Gregor nach Schleusingen, um dort an der Gedenkstunde auf dem Marktplatz teilzunehmen. Mit seiner Teilnahme an beiden Veranstaltungen unterstrich der Landrat die Bedeutung des Gedenkens auf Landes- wie auch auf kommunaler Ebene. „Erinnerung ist kein bloßer Rückblick, sondern Verantwortung für die Gegenwart und die Zukunft. Aus der Geschichte haben wir nie ausgelernt – sie mahnt uns, wachsam zu bleiben und unsere demokratischen Werte zu schützen“, betonte Landrat Sven Gregor.
Bereits am Vormittag nahm der hauptamtliche Beigeordnete Dirk Lindner an einer Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung auf dem Marktplatz in Hildburghausen teil und vertrat dort den Landkreis. Auch diese Gedenkstunde stand im Zeichen des gemeinsamen Erinnerns und der Mahnung, die Lehren aus der Geschichte dauerhaft wachzuhalten.