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26.02.2026

Spatenstich zum Neubau der Rettungswache in Eisfeld

Pressemitteilung

Eisfeld, 25.02.2026. Mit dem heutigen Spatenstich beginnt offiziell der Bau der neuen Rettungswache in Eisfeld. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Rettungsdienst gaben gemeinsam mit dem Planungsbüro HSP das Startsignal für dieses zukunftsweisende Projekt. „Für uns markiert der Spatenstich nicht nur den Beginn eines neuen Gebäudes, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft“, betont Geschäftsleiterin Eylin Krämer. In diesem Sinne wurde eine Zeitkapsel vorbereitet, die Bilder der alten Wache aus dem Jahr 1991, den Bauplan der neuen Rettungswache sowie eine Liste bedeutender Personen enthält – ein symbolischer Blick auf Vergangenheit und Zukunft zugleich. Die neue Rettungswache entsteht auf dem 2.216 m² großen Grundstück in der Schleusinger Straße 15 in Eisfeld. Das Gebäude wird eine Nutzfläche von 473,5 m² umfassen und eine moderne Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen für NEF, KTW und RTW beherbergen. Ergänzt wird die Infrastruktur durch einen Desinfektions- und Waschbereich, Umkleiden, Aufenthalts- und Ruheräume, Büroräume sowie Technik- und Lagerräume. Pro Schicht werden künftig sechs Mitarbeitende im Einsatz sein. Mit einem Investitionsvolumen von rund 2,3 Millionen Euro und einer geplanten Bauzeit von etwa 18 Monaten stellt der Neubau einen bedeutenden Meilenstein für die regionale Notfallversorgung dar. Die Fertigstellung ist für September 2027 vorgesehen.

Der hauptamtliche Beigeordnete und Mitglied im Verbandsrat des Rettungsdienstzweckverbandes Südthüringen, Dirk Lindner, zeigte sich beeindruckt vom Projektfortschritt: „Seit dem Grundsatzbeschluss 2022 zur Errichtung eigener Rettungswachen ist viel Arbeit geleistet worden. Natürlich liegt noch einiges vor uns – umso schöner, dass ich heute die Baugenehmigung persönlich übergeben kann.“ Mit dem Neubau reagieren der Rettungsdienstzweckverband Südthüringen und die ASB Rettungsdienst Thüringen gGmbH auf stetig steigende Einsatzzahlen sowie strukturelle Veränderungen im Rettungsdienst. Besonderer Wert wird auf Nachhaltigkeit, optimierte Ausrückzeiten und einen hohen Mitarbeitendenkomfort gelegt.

Die Planung erfolgt durch das Büro HSP, die Bauausführung übernimmt ein Generalunternehmer.


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Bildunterschrift:

Projektbeteiligte: Herr Reichenbacher, Herr Lindner, Herr Deckert, Herr Prof. Dr. Stricker, Frau Titus, Frau Krämer, Herr Bauer, Herr Zettlitzer 

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