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Gleichstellung

Gemäß Artikel 3 des Grundgesetzes sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich (Absatz 1), sind Männer und Frauen gleichberechtigt (Absatz 2) und es darf niemand wegen seines Geschlechtes bevorzugt oder benachteiligt werden (Absatz 3).
Nach der Thüringer Kommunalordnung § 33 Absatz 1 Satz 2 und § 111 Absatz 1 Satz 3 und dem Thüringer Gleichstellungsgesetz § 22 Absatz 1 Satz 1 haben die Landkreise und Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnern Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen.

Zu den Aufgaben gehören:

  • Förderung und Überwachung der Durchführung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes
  • Begleitung und Unterstützung der Arbeit des Frauenhauses, der Frauenkommunikationszentren und der Frauengruppen im Landkreis in fachlicher und organisatorischer Hinsicht
  • Mitglied im Netzwerk gegen häusliche Gewalt
  • Zusammenarbeit mit gesellschaftlich wichtigen Gruppen von gleichstellungspolitischer Bedeutung
  • Kontakt mit Stellen des Bundes, der Länder und Kommunen, die für ihren Aufgabenbereich von Belang sind
  • Initiierung eigener Maßnahmen struktureller und präventiver Art
  • Mitwirkung bei der Organisation oder Durchführung von Veranstaltungen oder Fortbildungsmaßnahmen
  • Beratung und Hilfe für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger zu Angelegenheiten und Fragen der Chancengleichheit
  • Unterstützung der Dienststellenleitung bei Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit und Initiierung von Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, häuslicher Gewalt, sexualisierter Gewalt oder Nachstellen
  • Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen ihres dienstlichen Auftrags

Intern ist sie bei allen wichtigen Vorhaben und an allen Personalmaßnahmen rechtzeitig zu beteiligen, kann Stellungnahmen abgeben und in Ausschüssen das Wort ergreifen. In Gremien und Veranstaltungen erklärt sie, wie sich Gleichberechtigung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf gekonnt umsetzen lassen.







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