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Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)


Auf dieser Seite können Sie sich über den Öffentlichen Personennahverkehr, also den öffentlichen Linienverkehr mit Bus und Bahn  sowie den Nahverkehrsplan im Landkreis Hildburghausen informieren.

Öffentlicher Straßenpersonennahverkehr (StPNV)

Den aktuellen Fahrplan finden Sie hier

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf den Seiten unseres Vertragspartners Werrabus.

Wir würden uns sehr darüber freuen, Sie schon bald in den Bussen unserer Vertragspartner begrüßen zu dürfen.

Sie wollen selbst im Öffentlichen Linienverkehr tätig werden oder haben Fragen an die Konzessionsbehörde? Dann wenden Sie sich bitte an das zuständige Thüringer Landesverwaltungsamt

11.12.2020 - Gemeinsame Presseinformation des Landratsamtes und WerraBus

Zum 13.12.2020 findet europaweit wieder ein Fahrplanwechsel im Bahnverkehr statt. Hierzu gibt es auch immer Anpassungen im regionalen Busverkehr. Das ist wichtig, damit gewohnte Anschlüsse zwischen Bahn und Bus erhalten bleiben können.

Im Regionalverkehr der WerraBus-Linien im Landkreis Hildburghausen gibt es ab dem 13.12.2020 in diesem Zusammenhang kleinere Anpassungen.

Die wichtigsten Änderungen betreffen die Fahrten im Schülerverkehr am Nachmittag auf den Linien 224 und 226. Während bei der Fahrt 14 in Linie 226 der Halt in Henfstädt (13:27 Uhr) entfällt, wird dafür bei Fahrt 08 in Linie 224 ein neuer Halt in Henfstädt (13:25 Uhr) eingerichtet, um die Anzahl der Schüler neu aufzuteilen und zu volle Busse zu vermeiden.

Auf der Linie 202 haben Fahrgäste aus Richtung Schleusingerneundorf morgens in Schleusingen, Zentrale Haltestelle, einen Anschluss nach Suhl (06:35 Uhr). Dadurch fährt der Bus ab Schleusingerneundorf 3 Minuten früher ab (06:20 Uhr). Dies betrifft auch alle nachfolgenden Haltestellen bis Schleusingen ZH.

Weitere kleinere Änderungen im Minutenbereich erfolgen auf den Linien 208, 212, 218, 223, 224, 225 und 265, damit die Pünktlichkeit der Busse verbessert werden kann. Auf der Linie 200 ist die letzte Abfahrt Montag-Freitag von Suhl Bahnhof (23:51 Uhr ab) nach Scheusingen auf die Ankunft des Zuges aus Erfurt auch weiterhin mit einem Anschluss berücksichtigt.


Landkreis und WerraBus planen ÖPNV der Zukunft

Im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) geht zudem die Zeit der gedruckten Fahrpläne langsam aber allmählich zu Ende, denn immer mehr Menschen haben die Fahrplanauskunft mit ihrem Smartphone in der Hosentasche. Auch die ÖPNV-Verantwortlichen im Kreis Hildburghausen planen gemeinsam mit den Verkehrsexperten von WerraBus sich mittelfristig von den nur bedingt handlichen, gedruckten Fahrplan-Auskünften zu verabschieden und den Ausbau digitaler Medien für Fahrplan-Daten voranzutreiben. „Langfristig möchten wir für den gesamten ÖPNV im Landkreis Hildburghausen eine Fahrplan-App anbieten“, erklären der stellvertretende Landrat Dirk Lindner und Jessica Weinland-Schmidt, Leiterin der Kreisentwicklungsplanung im Landratsamt Hildburghausen. „Dabei werden wir die Entwicklung vom Menschen her denken: Die Anwendung einer solchen App muss einerseits für jede und jeden möglichst einfach sein und gleichzeitig die individuellen Mobilitätswünsche der Fahrgäste möglichst innovativ bedienen können.“

Bereits jetzt hält WerraBus als vom Landkreis beauftragter Dienstleister einen Teil der Fahrplan-Daten in digitaler Form vor: So liefert das Verkehrsunternehmen Fahrplaninfos für sämtliche WerraBus-Linien an den Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT). Der VMT wiederum pflegt diese Daten in die Datendrehscheibe Thüringen ein. Anschließend sind diese abrufbar in der Fahrplanauskunft von www.bus-bahn-thueringen.de und www.vmt-thueringen.de sowie in der VMT-App. Und über Datenschnittstellen der Datendrehscheibe Thüringen sind die WerraBus-Linien deutschlandweit auch im DB-Navigator der Deutschen Bahn abrufbar. Zusätzlich können auf www.werrabus.de alle Fahrplantabellen mit aktuellem Stand eingesehen und abgerufen werden. Auch eine Eingabemaske für individuelle Verbindungsauskünfte steht auf dieser Webseite bereit.

„Sämtliche Verbindungswünsche und Fahrplanauskünfte der WerraBus-Linien können also schon auf elektronischem Wege abgerufen werden“, erklärt WerraBus-Geschäftsführer Knut Gräbedünkel. „Darüber hinaus sind über Google Maps an den entsprechenden WerraBus-Haltestellen bereits die Abfahrtszeiten und Verbindungsrouten mit Bussen abrufbar.“

„Die bisherigen digitalen Fahrplan-Daten sind ein guter Anfang“, so Landratsamt und WerraBus. „Mittelfristig allerdings möchten wir unseren ÖPNV-Fahrgästen ein sehr viel breiteres Angebot bereitstellen können.“

Die derzeitigen Überlegungen der Verantwortlichen von Landkreis und WerraBus zielen darauf ab, die Möglichkeiten der Digitalisierung für eine bessere Mobilität im gesamten Kreis Hildburghausen zu nutzen. „Mit einer intelligent programmierten App soll es den Bürgerinnen und Bürgern möglich sein, ihre täglichen Wege abhängig von Ziel, Wetter, Verkehrslage und Verfügbarkeit von Verkehrsmitteln mit wenigen Klicks zuverlässig zu planen“, erklärt Vizelandrat Dirk Lindner. „So wollen wir eine flexible und einfache Nutzung verschiedener Mobilitätsangebote und deren Kombination im gesamten Kreisgebiet ermöglichen. Wir verstehen das auch als einen Beitrag zur umweltorientierten Mobilitätswende.“

WerraBus-Geschäftsführer Knut Gräbedünkel sieht in der verstärkten Digitalisierung eine Möglichkeit, die Angebote des ÖPNV besser und verständlicher darzustellen und zumindest langfristig besser mit dem Individualverkehr zu verknüpfen: „Digitalisierung in der Mobilität ermöglicht eine höhere Flexibilität für die Fahrgäste und auch eine bessere Steuerung der Kapazitäten, die dann auch individuell auf die Nachfrage der Fahrgäste ausgerichtet werden kann. Daten zu Standort von Fahrzeugen und Personen, Tarifen und Routenauskünfte können miteinander verknüpft werden und neue, vernetzte Angebote zum Beispiel mit Car- und Bikesharing schaffen. Außerdem lässt sich so eine bessere Auslastung von vorhandenen Verkehrsangeboten erzielen, ohne pauschal zusätzliche Infrastruktur schaffen zu müssen.“

„Deshalb soll mit der App auch nicht Schluss sein,“ so die Verantwortlichen von WerraBus und Kreisverwaltung. „Gemeinsam möchten wir neue Wege gehen und bereiten für die kommenden Jahre eine umfassende Investitionsplanung für den ÖPNV vor, um den Mobilitätsbedürfnissen unserer Bürger*innen gerecht zu werden und attraktive Angebotsformate im ÖPNV vorzuhalten. Die App ist dabei ein wichtiger und guter Anfang. Künftig sollen hier auch Echtzeitdaten zur Verfügung gestellt werden. Hierfür müssen jedoch auch die technischen und organisatorischen Voraussetzungen in den Fahrzeugen, an den Haltestellen und in der Dispositionszentrale geschaffen werden.“

Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung einer digitalen Strategie im ÖPNV des Landkreises steht noch nicht fest. Die Kreisverwaltung und das Nahverkehrsunternehmen werden in den kommenden Monaten mit der Entwicklung eines entsprechenden Konzeptes beginnen.

Nutzen Sie bitte auch jetzt schon das bereits zur Verfügung gestellte Angebot über die Interseite von WerraBus und über die App des VMT! Bereits mit dem kommenden Fahrplan 2021 sollen in einer Übergangszeit von etwa drei Jahren, die gedruckten Fahrpläne schrittweise auf eine geringe Auflagenzahl reduziert werden. „Wir werden weiterhin gedruckte Formate für unsere älteren Bürger*innen vorhalten. Was wir aber ganz deutlich feststellen können ist, dass der Wunsch nach digitalen Formaten sehr hoch ist - auch bei unseren Senior*innen, die wirklich im Umgang mit neuen Medien sehr fit sind,“ heißt es aus der Kreisverwaltung. „Wir sind überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, um den ÖPNV im Landkreis künftig attraktiver zu gestalten und unseren Bürger*innen mehr Flexibilität in ihrem Mobilitätsverhalten zu ermöglichen.“

 

Arnstadt, Hildburghausen 10. Dezember 2020

zum Fahrplan

Schienenpersonennahverkehr (SPNV)

Nahverkehrsplan des Landkreises Hildburghausen

Die Fortschreibung des Nahverkehrsplans wurde am 24. November 2014 nach einem umfangreichen Beteiligungsverfahren durch den Kreistag Hildburghausen beschlossen. Auf dieser Basis obliegen dem Landkreis als Träger des öffentlichen Personennahverkehrs die Organisation und die Finanzverantwortung auf diesem Gebiet. Der Nahverkehrsplan bildet nunmehr die Grundlage des Handelns in den kommenden 5 Jahren und ist Voraussetzung für die Gewährung von staatlichen Fördermitteln.

Ausschreibung ÖPNV 2020-2029

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