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10.09.2021

UWE: Vorstellung der Neuauflage des Präventionswegweiser für den Landkreis Hildburghausen

Der Landkreis Hildburghausen hat das Thema Prävention und Gesundheitsförderung mit der Erstellung des ersten integrierten Sozialplans 2018 zu einem Schwerpunkt im Rahmen der Umsetzung des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ erklärt. Warum haben wir hier die Priorität so hoch gesetzt? Ganz einfach: „Vorbeugen ist besser als heilen!“

Prävention ist eine Querschnittsaufgabe und umfasst eine Vielzahl von Themen und Handlungsfeldern. Prävention ist ein wichtiger Faktor für die Förderung von gleichen Lebens- und Teilhabechancen, und Prävention leistet einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung. Wichtig dabei ist, dass entsprechende Angebote und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung nicht losgelöst voneinander betrachtet werden. Denn Gesundheitsförderung ist als ein lebenslanger und aktiver Prozess zu verstehen. Deshalb richtet der Landkreis seine präventive Arbeit auf sog. „Kommunale Präventionsketten“ aus. Das heißt ganz einfach, dass es unser Anliegen ist, Unterstützungsangebote so zu gestalten, dass Familien eine lückenlose Förderung in allen Lebenslagen erhalten. Wir wollen Brücken bauen und Übergänge gestalten, indem die Angebote aufeinander abgestimmt und passgenau konzipiert werden. Das können wir nur leisten, wenn die Maßnahmen so definiert sind, dass sie den Bedarfen und besonderen Gegebenheiten vor Ort in den Lebensräumen der Bürger*innen entsprechen. Deshalb ist es wichtig, die Angebotsketten für Familien und mit Familien zu gestalten. Und das ist der Kern des Projektes „Präventionskoordinator*in“.

Frau Kathrin Linnig ist seit Beginn dieses Jahres unsere Projektleiterin und Präventionskoordinatorin. Mit dem Trägerwerk Soziale Dienste GmbH konnten wir zudem einen erfahrenen und starken Partner für die Umsetzung unserer Ziele im Bereich Gesundheitsförderung finden. Seit 2020 gibt es das Projekt nun, welches in Vollfinanzierung über das LSZ gefördert wird. Vor diesem Hintergrund sollte ein erstes Projekt die Neugestaltung und Neuausrichtung des Präventionswegweisers des Landkreises sein. Was traditionell immer über das Landratsamt in Zuständigkeit des Gesundheitsamtes durch Frau Nancy Preuß betreut wurde, liegt nun in der Federführung von Frau Linnig. In der nunmehr 15. Auflage hat der Präventionswegweiser zudem einen neuen Namen bekommen und richtet sich nicht mehr nur an die Schüler*innen des Landkreises. UWE steht für Unterstützungswegweiser und beinhaltet eine Vielzahl von Projekten, Veranstaltungs-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Kindertagesstätten, Schulen und weitere soziale Einrichtungen. Dabei sind die einzelnen Themenbereiche sehr breit gefächert, sodass wir unseren Bürger*innen ein sehr weiträumiges Netz an verschiedenen Angeboten zur Bewegung, Suchtprävention, Ernährung, Medienbildung, Berufsvorbereitung oder auch Kultur und Geschichte und zum Klimaschutz vorhalten können.

Bei der Analyse der vorhandenen Angebote wurde schnell deutlich, dass wir bereits sehr viele verschiedene Formate im Landkreis haben. Deshalb soll es auch einen zweiten Teil von UWE geben, welcher sich dann auch direkt an Familien bzw. an weitere Ziel- und Altersgruppen richtet. Damit können wir nicht nur ein sehr gutes Informationsmedium für unsere Bürger*innen vorhalten, sondern auch den nächsten Schritt gehen und die Angebote weiterentwickeln und zusammenführen, sodass wir unseren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine gute Basis für eine positive Lebensgestaltung ermöglichen können.

Informieren Sie sich auch auf unserer Homepage. Hier finden sie UWE im digitalen Format. Des Weiteren wird der Unterstützungswegweiser aktuell auch an den Kitas, Schulen und weiteren Einrichtungen im Landkreis in gedruckter Version verteilt. Gerne nehmen wir zudem ihre Fragen und Anliegen zum Thema auf.

 

 


 

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