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Stadtmuseum Hildburghausen


Stadtmuseum Hildburghausen
Stadtmuseum Hildburghausen

Kleinstadtgeschichte – Kleinstadtgeschichten

Ein Haus erzählt Geschichte und Geschichten.
Das wunderschön restaurierte Baudenkmal "Alte Post"  in Hildburghausen beherbergt seit 1993 die Sammlungen des Stadtmuseums, welches bereits seit 1904 existiert.

Hildburghäuser Geschichte und Geschichten können auch die vielen Exponate in der Daueraustellung des Museums erzählen. Der Bogen wird dabei gespannt von der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1234 zum Handwerk im Ackerbürgerstädtchen, vom Leben am Hofe der kleinstaatlichen Residenz zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert, vom berühmten Technikum in der "Stadt der Schulen" zum Alltagsleben im 20.Jahrhundert.
Einen Höhepunkt bildet dabei eine wertvolle Sammlung von Erstausgaben des Bibliographischen Institutes (1828-1874) von Joseph bzw. Hermann Meyer, einem der erfolgreichsten Verlage des 19. Jahrhunderts, wo ein Stück europäischer Buch- und Verlagsgeschichte geschrieben wurde.
Zu den vielbewunderten Exponaten gehört hier eine 52bändige  Erstausgabe von Meyers Konversationslexikon.
Und schließlich zieht das Mysterium der rätselhaften Dunkelgräfin viele Gäste aus dem In-und Ausland an.
Sonderausstellungen finden jährlich zu den vielfältigsten Themen statt.

  • Das Stadtmuseum Hildburghausen befindet sich etwa 100 m nördlich vom Markt der Stadt. Parkplätze finden Sie in der näheren Umgebung.
  • Mit der Restaurierung des historischen Rathauses wurde auch die dortige Türmerwohnung museal rekonstruiert und kann nach Voranmeldung besichtigt werden.
  • Auf Wunsch sind bei längerfristiger Anmeldung auch Stadtführungen möglich. Dauer etwa 2 Stunden.

Eintrittspreise:

  • Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei
  • Erwachsene 3,50 €
  • Eintritt ermäßigt 2,00 €
  • Führung 25,00 €
    (Dauer etwa 1 Stunde, bis zu 10 Personen) zusätzlich zum Eintrittspreis
  • FürSchulklassen im Rahemen des Unterrichts 25,00 €
  • Einführungsvortrag 5,00 €
    (Dauer 10 Minuten) zusätzlich zum Eintrittspreis
  • Austellungseröffnung 3,50 €

Das Chiotherium barthii - das Handtier aus Hildburghausen

Chiotherium barthii
Chiotherium barthii

Wenn Sie historisch- oder archäologisch interessiert sind, sollten Sie sich das nicht entgehen lassen.

Im Jahre 1833 wurden in einem Steinbruch, nahe der Stadt Hildburghausen, Fährtenabdrücke gefunden und sichergestellt. Der Entdecker Friedrich Sickler und der Kupferstecher Carl Barth machten sich sehr um die Sicherung und Auswertung der Spuren verdient. Sie wurden 1835 durch Johann Jakob Kaup gewürdigt, in dem er die gefundenen Abdrücke chiotherium sickerlii und chiotherium barthii nannte. Direkt neben dem historischen Rathaus können Sie eine Lebensgroße Nachbildung von etwa 3,80 m Länge und eine Nachbildung der Fährtenplatten besichtigen.


 

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