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Aufgaben / Bürgerinformation

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Abgeschlossenheitsbescheinigung

Bei diesen Anträgen erfolgt die Prüfung der Unterlagen nach dem Wohnungseigentumsgesetz. Der Käufer einer solchen Wohnung wird im Grundbuch eingetragen. Deshalb muss die Wohnung in sich abgeschlossen sein und dazugehörige Nebenanlagen exakt ausgewiesen werden.

Diese bauaufsichtliche Bescheinigung wird immer dann benötigt, wenn Wohneigentum (z.B.: Kauf/Verkauf einer Eigentumswohnung) begründet werden soll.

Leistungsbeschreibung

Mit der Abgeschlossenheitsbescheinigung bescheinigt die Baubehörde dem Antragsteller (i. d. R. Bauherr oder Grundstückseigentümer), dass Wohnungen oder sonstige Räume in sich abgeschlossen sind. Die Bescheinigung ist erforderlich, um u. a. bei Mehrfamilienhäusern Eigentumswohnungen zu verkaufen.

Die rechtliche Grundlage dafür bildet das Wohnungseigentumsgesetz (WEG).

Zu abgeschlossenen Einheiten können auch zusätzlich Räume außerhalb eines abgeschlossenen Bereichs zählen, wie z.B. Speicher- und Kellerräume oder den Wohnungen zugeordnete Garagenstellplätze, die dauerhaft markiert sind.

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist zusammen mit dem Aufteilungsplan Voraussetzung zur Begründung von Wohnungs- und Sondereigentum im Grundbuch.

An wen muss ich mich wenden?

Nähere Informationen erhalten Sie bei der zuständigen unteren Bauaufsichtsbehörde (Bauordnungsamt des Landkreises, der kreisfreien Stadt oder der Großen kreisangehörigen Stadt).

Rechtsgrundlage

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