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Wasserbau/Gewässeraufsicht


Wasserbau
Die Untere Wasserbehörde genehmigt Bauwerke in einem Gewässer, über oder unter einem Gewässer oder im Uferbereich. Der Uferbereich beträgt in der Regel beidseits 5m ab Böschungsoberkante. Wird das Bauwerk nach anderen Rechtsvorschriften genehmigt, erteilt die Untere Wasserbehörde das Einvernehmen. Die Schaffung oder Beseitigung, Umverlegung oder Renaturierung eines Gewässers bedarf der Plangenehmigung.

Gewässeraufsicht

Die Untere Wasserbehörde hat die Aufsicht über alle Oberflächengewässer und das Grundwasser. Sie kontrolliert den Zustand von Bauwerken, greift bei negativen Veränderungen der Wasserqualität bzw. des ökologischen Zustandes des Gewässers ein, beurteilt Schäden die durch Ufererosion entstanden sind u. s. w. Sie kann jederzeit Anordnungen zum Schutz der Gewässer treffen.

Flusschau

Die Untere Wasserbehörde unternimmt federführend gemeinsam mit anderen Behörden und Interessenträgern regelmäßig eine Begehung aller Oberflächengewässer durch. Daraus leiten sich Maßnahmen ab, die am Gewässer durchgeführt werden müssen.

Gewässerunterhaltung

Gewässerunterhaltung ist die Sicherung eines ordnungsgemäßen Wasserabflusses und die Vermeidung von Schäden, die das Gewässer verursachen kann. Die Gewässerunterhaltung obliegt in der Regel den Gemeinden, die sich zum Teil zu einem Gewässerunterhaltungsverband zusammengeschlossen haben. Die Untere Wasserbehörde koordiniert und überwacht die Gewässerunterhaltungsmaßnahmen (z. B. Beschneiden der Uferbäume, Ausmähen der Uferböschungen usw.).

Hochwasserschutz

Die Untere Wasserbehörde berät Gemeinden und Bürger zu Fragen des vorbeugenden Hochwasserschutzes.

 

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