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Das Amt für Umwelt und Abfallwirtschaft informiert 30.11.2017

Änderungen bei der Abfallentsorgung ab 2018


Teil 3:  Welcher Abfall gehört in welche Tonne?

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Hildburghausen!
Heute möchte Ihnen das Amt für Umwelt und Abfallwirtschaft noch einmal Hinweise zur Abfalltrennung geben.

1. Was darf in die Biotonne – was nicht?

Grundsätzlich dürfen alle biologisch abbaubaren Abfälle pflanzlicher oder tierischer Herkunft in die Biotonne gegeben werden. Dies wären z. B.:

  • Blumen- und Gemüseabfälle
  • Sonstige Gartenabfälle
  • Fallobst
  • Gras- und Strauchschnitt
  • Laub
  • Blumensträuße, Topfpflanzen (ohne Topf)
  • Jegliche Küchen- und Speiseabfälle, auch Knochen
  • Kleintiermist ( solange nicht mineralisch), auch Hundekot
  • Haare und Federn

Die Abfälle dürfen selbstverständlich in biologisch abbaubaren Tüten gesammelt und in die Biotonne gegeben werden.
Bitte beachten Sie dass verschiedene Küchenabfälle nicht in den Komposter gehören. z.B. sind Schalen von Südfrüchten sehr oft mit pilzhemmenden Stoffen behandelt, die sich im Komposter sehr negativ auswirken können. Von bestimmten Krankheitserregern befallene Gartenabfälle gehören ebenfalls nicht auf den Kompost. In den kleinen Anlagen reicht die Temperatur bei der Verrottung nicht aus um alle Erreger abzutöten. Diese Abfälle können Sie aber getrost in die Biotonne geben. Im weiteren Verarbeitungsprozess werden die meisten Krankheitserreger und Stoffe zur Behandlung von Pflanzen unschädlich gemacht. Man sollte sich auch sehr gut überlegen, ob man bestimmte samenbildende Unkräuter nicht doch in die Biotonne gibt und sie vom Komposter fern hält. Anderenfalls können diese ungewünschten Pflanzen schneller durch die Komposterde verbreitet werden, als dem Gärtner lieb ist.
Es versteht sich von selbst, dass biologisch abbaubare Abfälle natürlich auch nicht in den Restabfallbehälter gehören. Baum- und Strauchschnitt, der für die Biotonne zu groß ist, kann natürlich bei der Grüngutannahmestelle gegen Gebühr abgegeben werden, wenn man ihn nicht selbst kompostieren will.

2. Was kommt in den gelben Sack – was nicht?

Immer wieder wird die Frage gestellt: “Was darf denn eigentlich in den gelben Sack?“
Die Antwort ist ganz einfach – Verkaufsverpackungen!! Diese können aus Metall, Kunststoff oder Verbundstoffen gefertigt sein. Beispiele hierfür sind:

  • Konserven- und Getränkedosen
  • Verschlüsse aus Metall
  • Alu-Schalen (Asietten), Alu-Folien, Alu-Deckel
  • Getränke- und Milchkartons, Vakuumverpackungen
  • Folien, auch Einkaufsbeutel etc.
  • Flaschen von Spül-, Wasch- und Körperpflegemitteln
  • Becher für Milchprodukte, Margarinebecher etc.
  • Geschäumte Verpackungen, Styroporformteile (z. B. Verpackung elektronischer Geräte)

Nicht in den gelben Sack gehören z. B. Kunststoffeimer, Wannen, Körbe, Spielzeug, Baustyropor oder sonstige Bauabfälle aus Kunststoff, Hüllen von Videokassetten, Batterien, Toner oder Druckpatronen, Altglas, Keramik und Porzellan, Altpapier oder Altmetall (außer die aufgeführten Verpackungen). Diese Stoffe gehören alle miteinander in den Restabfallbehälter.
Durch eine gründliche Abfalltrennung tragen Sie zu einem hohen Grad an Wiederverwertung von Abfällen bei.

3. Was ist Sperrmüll – was nicht?

Die Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises definiert Sperrmüll wie folgt: Abfall aus privaten Haushalten oder sonstigen Herkunftsbereichen, der aufgrund seiner Größe, seiner Beschaffenheit oder seines Gewichts nicht in die Restabfallbehälter gegeben werden kann und daher einer gesonderten Entsorgung bedarf. Das wären zum Beispiel:

  • Möbel jeglicher Art
  • Fußbodenbelag und Teppiche
  • Federbetten und Matratzen
  • Haushaltsgegenstände aus Kunststoff
  • Türen aus dem Innenbereich, Spanplatten

Auf keinen Fall gehören in den Sperrmüll: behandeltes Holz aus dem Außenbereich (Türen, Fenster etc.), Bauabfälle jeglicher Art, Autoreifen und Autoteile, Bioabfälle, Restabfall, Papier, Textilien und Schuhe, elektrische oder elektronische Geräte, Batterien und Akkus jeglicher Art, Farbreste, Sanitärelemente, Öltanks oder Teile davon.
Zum Sperrmüll beachten sie bitte unbedingt die Hinweise in der Abfallfibel. Die Ausgabe für 2018 wird jedem Haushalt des Landkreises wie gewohnt Ende Dezember als Sonderausgabe des Amtsblattes zugestellt.

Sortierhilfe für den Haushalt

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