Veste Heldburg
Veste Heldburg ("Fränkische Leuchte"):
Ausdehnung 94 x 66 m, 1317 Amts- u. Gerichtssitz Henneberg-Schleusingen (vom Straufhain hierher), 1374 - 1945 meist Verwaltungssitz wettinischer Behörden, Heidenbau, Französischer Bau mit erkerartigen Vorbauten, 1982 durch Brand zerstört, ab 1990 Wiederaufbau, Amtsbau mit Jungfernbau, Treppenturm, Hexenturm und Kommandantenbau, Burgkapelle mit romanischen Fensterresten, Unter Georg II. v. SM, Umbauten im Stile des Historismus (Freifrauenkemenate), seit 2016 Deutsches Burgenmuseum
Altstadt:
Rechteck 250 x 215 m, rippenförmiges Straßennetz, Stattliche 2- u. 3-geschossige Bürgerhäuser im hennebergisch-fränkischen Fachwerkstil
Stadtmauer:
15./16. Jh. Reste und 5 Türme vorhanden
Stadtkirche:
"Unserer Lieben Frauen" spätgotisch 1502- 1537 erb., 1819- 1826 Renovierung und Einbringen stuckierter Rippengewölbe (englischer Gotik nachempfunden), 1526 steinerne Brüstungsfelder mit Reliefs einer Kanzel von Bildhauer Bernhard Friedrich mit Nachschöpfung Granachscher Gemälde. 2 mehrarmige flämische Kronleuchter von 1697
Friedhofskirche St. Leonhard:
1497 erwähnt, 17. und 19. Jh. Langhaus erbaut, Im Chor Grabsteine der Herren v. Selbitz, Torbogen mit Jahreszahl 1554.
Kloster:Reste vor dem Unteren Tor
ehem. Bahnhofsgebäude, Forstamt, ehem. Amtsgericht