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Hildburghausen


Rathaus Hildburghausen
Rathaus Hildburghausen

Altstadt einschl. Neustadt (ehem. Hugenottenviertel in der Schleusinger Str.)
Marktensemble mit Rathaus, Obere und Untere Marktstraße, Stadtkirche und Schlosspark sind denkmalgeschützt.
Altstadt. 450 x 280 m, gitterförmiges Straßennetz. Historischer Marktplatz. 3-stöckige Bürgerhäuser 18./19. Jh. im sog. "Zopfstil", ehem. Regierungsgebäude (um 1760, später Landratsamt mit Rokoko-Stuckarbeiten).

Rathaus (1595).
Renaissancegiebel, runder Treppenturm mit welscher Haube, schieferbeschlagener Dachreiter, Stadtwappen und Innungszeichen.

Stadtmauer und Bertholdstor.
Reste der Stadtmauer in der Oberen und Unteren Allee, Zetkinstr., Coburger Str. Durchgang zwischen Knappengasse u. Obere Allee, Bertholdstor wird zur 600-Jahrfeier 1924 zu Ehren des Stadtgründers Berthold IV. (VII.) v. Henneberg-Schleusingen neben einem Halbschalenturm (Einbau eines Hausportals aus Marktstr. um 1780) angelegt.

Christuskirche.
Spätbarocker Zentralbau (1785 geweiht). Portal, dem Invalidendom in Paris nachempfunden. Schlosspark (auch Irrgarten, Friedenspark). 5 ha Parkfläche. Um 1700 angelegter Barockgarten, um 1780 nach englischem Stil, mit Kanal, 3 Brücken verbinden ca. 20 m breiten Kanal und Friedenspark, Denkmal für Königin Luise v. Preußen.

Stadttheater.
Um 1720 als Ball- und Fechthaus entstanden, 1755 zum herzoglichen Hoftheater umgestaltet, vermutl. ältestes od. 2.-ältestes in Dt. bespieltes Theater.

Joseph-Meyer- Schule.
Ehem. Brunnquellsches Palais als Erbprinzenpalais erb., 1828 von Minna Meyer für Bibliographisches Institut erworben (bis 1874), ab 1879 u.a. Sitz Technikum (sog. Altes Technikum), seit 1946 Schule.

Neustadt.
2-geschossige Häuser im Stil des "bürgerlichen Barock", seit 1711 von Hugenotten besiedelt (einzige Hugenottensiedlung Thüringens) und Apostelkirche (ehem. Waisenhauskirche oder Neustädter Kirche). Katholische Kirche St. Leopold. 1721/22 als Hugenottenkirche erb., seit 1829 im Besitz der kath. Gemeinde. Hochaltar (17. Jh.) aus der Stiftskirche Aschaffenburg, 1913 umgesetzt.

An den Gemauerten Teichen.
Bestandteil Landschaftsschutzgebiet "Hildburghäuser Wald" mit Wildgehege.
Stadtberg mit Bismarckturm und Grabstätte der Dunkelgräfin.

Friedhof (Schleusinger Str.).
Kandelaber für Herzogin Charlotte über der Fürstengruft, Grabstätten für J. Meyer, Fr. Sickler (Sphinx), H. W. Rathke, Dr. L. Nonne, Ehrenfriedhof für die Opfer der Weltkriege, Alliierten-Denkmal, sowjetisches Ehrenmal, Vertriebenen-Denkmal. Bildstock ("Marterle" nahe Werra "Burghof").



 

03.05.2018 
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